Ich bin 1970 in Aschaffenburg geboren und Mutter eines 18 jährigen Sohnes. Bis 1997 arbeitete ich in meinem ersten Herzensberuf als examinierte Krankenschwester, bis ich ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte. Nach diversen Aus- und Weiterbildungen bin ich seit 1999 als selbständige Gesundheitspraktikerin (DGAM) kreativ tätig und schöpfe aus einem reichhaltigen, langjährigen persönlichen und beruflichen Erfahrungsschatz. So unterstütze ich Menschen ganzheitlich in Gesprächen und in begleitender Übungspraxis, Klarheit, Stabilität, Lebendigkeit und den Frieden ihrer Wahren Natur in sich und in ihrem Leben zu realisieren.

Ihr natürliches, einfaches Sein birgt kostbare Qualitäten, die es Ihnen ermöglichen, Ihrem Leben in frischer, natürlicher Einfachheit zu begegnen und es unter allen Umständen wahrhaftig zu gestalten. Hierfür ist ein offener, flexibler Geist, ein geklärtes, weites Herz und ein stabiler, liebevoller Kontakt zum eigenen Körper von großem Nutzen, damit die von Natur aus zur Verfügung stehenden, ordnenden Selbstheilungs- und Regulationskräfte, so gut wie möglich für Sie wirksam werden können.

Archetypische Malerei und meine schriftstellerische Tätigkeit, vor allem die Lyrik machen mir zudem großen Spaß. Kreativität ist für mich eine unerschöpfliche Quelle an Lebensfreude und Gestaltungskraft.

Neben diversen Lyrikbänden habe ich eine Vielzahl an Büchern veröffentlicht, die sich mit meiner eigenen Erforschungsreise rund um die Themen Bewusstsein, Heilung und Wahrheit beschäftigen und zugleich zahlreiche Transkripte aus meiner beratenden, öffentlichen Praxistätigkeit der letzten 20 Jahre beinhalten. Es hat sich so zugegebenermaßen eine ganze Menge an verdichtetem Material aus Erfahrung, Analyse und Einsicht zusammengetragen. Doch schließlich wollte ich mich auch nicht scheuen, meine persönliche Entwicklung diesbezüglich, samt eigener Irrwege und Fallstricke in den Landschaften der sogenannten Spiritualität, Therapie und Esoterik und natürlich auch im Bereich Nondualität, Erwachen und Erleuchtung mit Ihnen zu teilen. Das brauchte eben alles viel Geduld, Raum und Zeit. Und ich habe mir sagen lassen, dass es sich durchaus lohnen kann, sich durch die doch recht dicken Wälzer hindurch zu arbeiten, um die eigene Perspektive zu überprüfen und gegebenenfalls zu klären und zu verändern. 

Falls Sie also gerne in diese Welten eintauchen möchten, finden Sie alles unter Bücher.

Eine kleine Auswahl meiner Gedichte finden Sie auch auf meinem You Tube Kanal

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Von Herzen Carmen Katharina Stern


 
 
 
 
Infos & aktuelle Projekte und ein bisschen was zum Stöbern und Lesen ... Rückblicke & Ausblicke
 
 
  •    "Am Leben nippen"
       Aus meinem 1.großen Lyrik Sammelband "Hinter mir der Friede" 
       Zum Buch: Hinter mir der Friede

 

schmetterling auf heu gedicht am leben nippen herbst 21 kleiner

 

 
  • Aus dem aktuellen Newsletter 26.9.21

weißer schmetterling auf gelber blüte herbst 21 kleiner

Herbstlicht

Im besten Fall bleibt ein Gedicht
aus jedem Lebensklang.
Ein Potpourri aus Rosenblüten,
gemixt mit buntem Lebenslaub,
unter deinen Füßen leise lächelt.
In später Morgensonne,
bis in milde Nächte still hinein,
spricht es von allen Zeiten dir.
Es liebet sehr den gold´nen Schein
im Herbst, dem deinen,
der schon im gelassenen Vergeh´n
eine lichte Zukunft hat umarmt.

In jedem Schicksal will es ruh´n,
ruft raschelnd zart dir zu,
was ein Gedicht für dich vermag,
in seines Zaubers warmem Lachen.
Für dich verströmt es gerne seinen kostbar Duft.
Wie ein ewig golden Abendsegen.
Unermüdlich, Tag für Tag.
Wo über dir zur hohen Mittagssonne,
einst bunte Blätter rankten
und zarte Blüten neigten sich dir zu.
Fallen sie am Abend dann zu Füßen dir,
um dich fortan sehr leicht zu tragen.

So ist ein Gedicht, was bleibt,
aus fernen, nahen, alten Tagen,
die im goldnen Licht des Neuen untergeh´n,
wie ein ewig Wort in dem.
Es will dich fragen zärtlich,
in seinem Potpourri aus duftend Laub,
unsterblich schöner Rosenblüten,
zarter, weißer Federn,
die sich sammeln einfach so vor deinen Füßen.
Fallend ins Geheimnis still,
aus schweren und aus leichten Leben;
ob du bereit bist aufzusteh´n und fortan weiter,
mit gestärktem Rücken als Gedicht,
als Wahres Herz,
auf deinem Wege wohl zu geh´n?

Ist ein Gedicht, was bleibt aus deinen Leben,
klingt Gnade gar warm golden,
vom Abend bis zum Morgen.
Und kannst du´s hör´n und fühlen,
tief im Herzen, im wahren, klaren Klingen,
wird´s dir wie doppelt Glück gelingen,
dich vor dieser Leere Reichtum zu verneigen.
Beherzt fortan zu schreiten,
um in einem ewig neuen Leben zu verweilen.

Bleibt ein Gedicht nach schwerem Wolkenregen,
nach Vergehen, wie sie dich ereilt,
nach Feuersbrunst und Eisesglut,
nach allen Himmeln, allen Höllen dieser Welt;
bist du es selbst,
die rein in ihrem Klang, als Einzig gar,
noch hier geblieben war.
Entzaubert und verzückt.

Von Liebe durchgesiebt, dem Leben.
Wie eine reife Frucht am Baume hing,
ist´s aufgegangen dann
und ward´ gepfückt von großer Hand.
Bist Poesie geworden,
die unsterblich es vermag,
aus allen Aschen eines Lebens,
den kostbar Schatz als Klang im Dichten,
deinem wahren Wort zu heben.

Wenn Herbstlicht golden scheint,
durch alle Blätter,
jedes Laub in strahlend Blüten,
wechselst du dein Kleid.
Wirst zum Gedicht,
in Form gebrachte Ewigkeit. 

Das Gedicht erscheint demnächst in meinem großen 2. Lyrik Sammelband "Der Ruf der Wildgänse". Mit einem Vorwort von Tanja Sanmitra Schmid und Zeichnungen von Claudia Reich.Ich freue mich sehr auf mein wildes Gänsebuch.

Foto: 24.9.21

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  •  Noch eine Rückschau; ein Artikel aus dem Frühjahr 2020 im One Spirit Magazin

 

Kein Menschenauge hat die Liebe je gesehen. Keine Menschenhand sie je berührt. Und doch war sie nie weg.

carmen schaukel frühjahr 20

Was ist eigentlich Liebe?

Wie oft wird diese Frage gestellt? Und wie viele glauben, es jetzt schon ganz genau zu wissen.

Ich möchte auf diese Frage direkt mit meinem ganz persönlichen Erleben antworten in diesem Artikel. Ohne viel Theorie. Denn die Welt der sogenannten Esoterik und Spiritualität ist voll von Konzepten, Theorien und Anleitungen.

Das gesamte Menschendenken ist voller Hoffnungen, Vorstellungen und Befürchtungen diesbezüglich.

Doch kein Menschenauge hat sie je gesehen. Keine Menschenhand sie je berührt. Und doch war sie nie weg. Sie ist näher als nah. So habe ich keine Lehre und keinen Weg diesbezüglich anzubieten. Denn ich bin bei weitem nicht am Ende meiner Erforschung angekommen. Eher am ewigen Anfang seit meiner Geburt. Ich machte seitdem keinen einzigen Schritt. Doch brannte ich in diesem endlosen Ruhen lichterloh. Starb und wurde wiedergeboren, scheiterte, wuchs, lernte, reifte und erstaunte immer mehr. Erkannte und erschrak. Begriff und wurde ergriffen. So wild und grob das Leben auch war, so gnadenlos es mir begegnete, so voller Gnade war seine Kraft, die sich mir in jedem Augenblick, in jeder Erfahrung offenbarte als Liebe selbst. So unglaublich. So unvorstellbar. Sie lässt dich von jeglichem Glauben abfallen und offenbart sich als reine Kraft des Glaubens selbst. Sie zerbröselt dir jegliches Wissen und offenbart sich als reine Gewissheit selbst. Sie schleudert dich in die Zerstörung, entzieht dir den Boden deines Vertrauens und offenbart sich so als Urvertrauen selbst. 

So wirkt die Liebe. Sie lehrte mich auch, dass Vertrauen nicht bedeutet, dass nichts Schlimmes geschieht, sondern dass Vertrauen der Stoff ist, aus dem ich gemacht bin. Wir alle. Alles. So ruhte ihr Lot in dem, was Stille ist und Licht. In einem unerschöpflichen Ozean des Friedens, der Ungeteiltheit und ohne Gegenteil. 

Im Sanskrit wird das, was ich seit meiner physischen Geburt 1970 erleben durfte offensichtlich als Sahaja Samadhi benannt. Unergründlich weshalb. Warum auch immer? Wie sollte auch echte Lebendigkeit ein Ende haben oder einen Grund? Ist sie nicht Sinn an sich. Grundlos und unbegründet? So bin ich also nicht mit dem Löffel der Weisheit zur Welt gekommen, voll mit Konzepten und der Last eines Auftrages einer Lehre. Eher Lichtjahre entfernt davon. 

Die Gnade, das Potential der Realisation als Grundlage, Zuhause und als größte Ressource in mir zu tragen, aus Dem geschöpft zu werden und selbst schöpfen zu können, bedeutet nicht, sich mit diesem großen Geschenk einer natürlichen Bewusstseinsqualität auf vertrockneten Lorbeeren auszuruhen. Es bedeutet auch nicht, eine Lehre zu verkünden und einen Weg anzupreisen. Es bedeutet als allererstes sich selbst unermüdlich als Schüler des Lebens zu erfahren und das Durchschaute und Durchwirkte umzusetzen. Es durfte einfließen in alle meine Tätigkeiten.

Ob als Krankenschwester in meinem früheren Beruf, als Mutter, als Autorin und Lyrikerin, als Malerin, in jedes Gespräch, in jede Beratung, in jede Begegnung. Es bedeutete für mich auch das Gegenteil davon, ein leichtes Leben zu haben. Was sich mir als Liebe, erschreckend und zutiefst erleichtert offenbarte, ist jenseits von Gut und Böse. Die Person steht in dieser Realisation nicht im Scheinwerferlicht. Sie ist, so möchte ich sagen fast unerheblich und eine Vorübergehende. In meinem Erleben kann es im sogenannten Natürlichen Zustand keinen Personenkult geben. So ist man Lernende und Lehrende gleichermaßen. Es gibt kein Gefälle. Das habe ich jedoch erst nach langer Zeit so entdeckt. Und es hat viele, viele Jahre gebraucht, bis ich Worte dafür hatte. Auch für das was Liebe ist. Denn für mich war es ja normal das Leben so zu erleben. Im Natürlichen Zustand. Denn für die Welt mochte es so aussehen, wie ein schweres Leben, ein schweres Schicksal. 

Da ja der Mensch immer nach Erlösung sucht, nach Propheten, nach einem Messias. Einem Führer. Nach einem Endzustand, der vermeintlich ewigen Frieden zu Lebzeiten verspricht. Einem Bild von Erleuchtung und Freiheit. All das entspringt der Angst und der Begrenztheit eines menschlichen Denkens. Wir sind alle beschränkt. Wir haben alle Angst. Wie erleuchtet sich auch Jemand darstellen mag. Das Irrlicht und der Irrtum scheinen endlos zu sein als Teil des Lebensspiels. Damit wir zeitlos wach sind und aufmerksam. Für uns selbst und lebendige Erkenntnis. Kein Endzustand. Keine Hoffnung, keine Befürchtung. Liebe gewöhnt dir das ab, wenn sie dich ergreift. Mein Leben schien da für viele eher abschreckend gewesen zu sein, das konnte keine Liebe sein. Da konnte kein Friede herrschen. 

Der Natürliche Zustand, der nicht durch Übung zu erreichen ist, sondern nur durch lebendige, gegenwärtige Erkenntnis und Wertschätzung der Einfachheit kennt kein Bild und keine Vorstellung. Er ist der klare Spiegel für alle Ebenbilder des Lebens. Er ist Quelle selbst, die nichts Duales hervor bringen kann. Konzepte und verstaubte Theorien oder gar starre Unlebendigkeit fühlen sich in seiner Näher äußerst unwohl. Nun ja. Lebendigkeit macht also den Menschen offensichtlich Angst. Liebe macht Angst. Das was sie wirklich ist. Und ich verstehe das. Sie fühlen, da ist eine Kraft, vor der Respekt zu haben gut ist. Denn sie spricht vom ganzen Leben. Von dem was alles umfasst und Dem, was einzige Ursache für all das ist. Das ist groß. Sehr groß. Unermesslich groß. Es sprengt alle Konzepte einer sogenannten Spiritualität, denn es ist Begeisterung selbst. In einer Qualität, die wilder, unvorstellbarer und unkontrollierbarer nicht sein könnte. So war in meinem Leben seit Geburt an jene Qualität, die ich nur als Liebe erleben konnte. Und heute auch im Rückblick durch alles hindurch, durch alle Himmel und Höllen meines Lebens nur als Liebe zu benennen ist. Sie war mein Toröffner ins Paradies. Ja, das Tor selbst. Aus ihr kam alles und sank in sie zurück. Sie war Dreh- und Angelpunkt. Grundlage. Mitte und Lot. Quelle. Doch nicht dass nun geglaubt würde, das wäre es dann gewesen. Und ich hätte alles gewusst. Oh nein. Ausgestattet mit der Kraft dieser Ressource, dieser Gnade ging es sozusagen rund. Es war ein Ringen. Das Leben überraschte mich wieder und wieder. Forderte mich heraus. Keine Chance in einer Vorstellung von Liebe zu verweilen und zu verstauben.

Unermüdlich offenbart es mir - Liebe.

Unermüdlich offenbarte sie sich mir. Im wachen Augen Blick. Im off´nen, geklärten Herzen und im reinen Geist. Im tiefsten Schatten wie im Licht. In grausamer Gewalt ebenso wie in der Zärtlichkeit. Im glühenden Hass, wie in warmer Freundlichkeit. In meiner tiefsten Todesangst ebenso wie in sorgloser Leichtigkeit. Im unheilbaren, starken körperlichen Schmerz ebenso wie in transzendenter Schmerzfreiheit. In nackter, kalter Einsamkeit und erlebbarer Geborgenheit mitten im Kreis von lieben Menschen...

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  • Zeitenbruch - Was bleibt, was geht … ?
    Ordnende, analytische Rückschau & zuversichtlicher Zukunftsblick (September 2021)

foto carmen wildgänse noch kleiner

Manchmal lässt man Türen hinter sich offen und wenn auch nur einen Spalt breit. Und manchmal muss man sie hinter sich schließen. Ganz. Das Licht ausmachen. Weil man alles genommen hat, was man kennenlernen musste und wollte. Weil man an nichts wirklich festhalten kann, wenn es nicht stimmt. Weil es sonst bindet in irritierender Weise und man sich immer irgendwie unwohl fühlt und dies manchmal gar nicht so richtig in Worte fassen konnte. Weil kein Austausch stattfindet und die Gewässer ins Stocken geraten und sonst allzu leicht zu unklaren, fauligen Tümpeln werden. Weil man mehr, als es eigentlich möglich war, gegeben hatte, doch die Saat in unfruchtbare Erden fiel und sie wohl verloren ging.

Genau weiß man es nicht und man wird das, was nicht funktionierte, wohl oft genug nicht gänzlich ergründen und verstehen können. Doch wenn es blockiert und wenn auch nur subtil, dann muss man irgendwann sein Bündelchen packen und gehen. Meist war es da schon allerhöchste Zeit und man hatte es doch immer wieder nur aufgeschoben oder stellte es immer wieder ratlos zur Seite, weil es sich irgendwie nicht klären liess und man auf keinen wirklich grünen Zweig kam. Doch irgendwann ist es dann für alles und jeden soweit. Und doch gehört dann Kraft und Mut dazu, es vollends zu realisieren, Irrwege zuzugeben, aufzugeben, Entscheidungen zu treffen und Kurskorrekturen vorzunehmen, auch wenn diese nicht von Jedem (gleich) verstanden und begrüßt werden.

Auch Angebote können nicht ewig währen. Sie müssen zeitlich begrenzt sein, sonst wird es für alle Seiten schal, missverständlich und manchmal klammheimlich auch missbräuchlich. Und Wahrheiten sind auch nicht ohne Verfallsdatum. So ungern man dies zugeben wollen würde. Mit Geduld, abzuwarten oder Toleranz oder ähnliches, hat es an dieser Stelle nichts zu tun, eher mit Klugheit, entschlossenem Handeln und besonnenen Mitgefühl, die anstehenden, befreienden Schritte zu gehen. 

Dann hat das einst bedingungslos Geschenkte, keine gute Wirkung mehr und verwandelt sich in Last und Bürde, oder es zementiert verstaubte, unlebendige Konzepte, die man nicht unterstützen möchte. Es verdunkelt sich dann das Licht der Zeitlosigkeit. Wird zu verdorbenem Wasser,
was ursprünglich frisch aus der Quelle sprudelte.Weil ansonsten verwässern oder belastet würde, was im Grunde ohne Anhaftung bleiben sollte. Und weil es manchmal sonst einfach keine andere Lösung gibt und der frische Spiegel der Stille des Sees verzerrt würde, weil er sich eben nicht und sei es auch noch so gut gemeint, gerade biegen liess. Und man beim Weitergehen das Gefühl hätte, eine unsichtbare Fessel um den Fuß zu haben, einen unverdaulichen Kloß im Hals oder das Herz würde einem jedes Mal schwer, sobald man daran denkt. So sehr man auch um Verständigung und Lösung bemüht war und dies und das probierte, doch - keine Chance. Es blieb unbefriedigend, verzerrt und in seltsamer Weise betrübt. 

Wer Frische kennt, schätzt und liebt, die reine Stimmigkeit bewegt, weiß, was ich meine. Und diese Frische weht und kann unter allen Umständen duften. Sie ist unbedingt. Doch eben nur - wenn es wirklich stimmt. Oder sie aus etwas aufsteigen kann, tja ... oder eben auch nicht.

Es können sehr persönliche Gründe sein, die oft schwer genug sind, sich einzugestehen. Man muss sich gut kennen und bereit sein, auch in den sauren Apfel zu beissen. Weil die Augen der hoffenden, suchenden Liebenden und die Herzen der Sehnsuchtsvollen Angstvoll verklebt sind. Auch meine waren dies und sind es vermutlich noch. Wer kann schon genau wissen, wo er steht? Das Leben ist ein Risiko, ein Spiel, ein Abenteuer. Unvollendet und vollkommen.

In dieser Demut geht es nicht anders, als ihm treu zu sein. U
nd weil es vor allem auch in Zeiten wie diesen nicht anders geht, als weiter und weiter zu ziehen und sich lebendig und neu zu erfinden; mit jedem Bruch, mit jedem Wechsel, mit jedem Shift, muss man mit Freude und Liebe zerstören können, was nicht mehr taugt und stimmt.Vor der eigenen Türe kehren. Eigenverantwortlich und so wach man kann und voller Freude wie ein Kind. Nichts backen wollen für die Ewigkeit.

Eher Wesentliches im Vergänglichen lieben und schätzen. Der Segen liegt hier im Lebendigen. In der Veränderung. Die Wurzel, die auch Segen ist, liegt in der Zeitlosigkeit. Und die Frische und Unmittelbarkeit der natürlichen Qualität deines ursprünglichen, freien Geistes und Herzens, deiner Schau und deines ganzheitlichen Erlebens, liegt just in deinem off´nen Augen Blick. Und nicht im lähmenden Nichtstun und in toter Offenheit und einer angstvoll umklammernden Idee von Frieden und Harmonie.

Schreibe ein von Herzen kommendes „Ich liebe dich“ in den Sand und die nächste Welle des Meeres wird sich holen und nehmen und bringen und geben, was wahr ist. Wahrheit kann nur eine unfassbare Qualität sein, ein Echo, das wir nur in der Stille des Herzens hören. Im friedvollen, flexiblen, lebendigen Geist. Dem Leben zugewandt. 

Wer immer scheinbar nach allen Seiten hin und uneingeschränkt offen bleibt, kann nicht ganz dicht sein …Ob man will oder nicht, positionieren ist wichtig.
Entscheidung ist wichtig. Entschlossenheit in Güte und Klarheit. Doch offen genug, um auch gegensätzliche Standpunkte zumindest verstehen zu wollen und in endloser Bereitschaft, zu wachsen und zu reifen. Veränderung liebend, vernetzter und freier, unverschämter, wilder, fordernder, voll Inspiration. Und frisch und frisch und jetzt und jetzt - als leeres Ideengefäß.

In diesem Zuge bin ich dabei, meine Internetpräsenz zu prüfen, zu ordnen, zu klären und neu zu strukturieren. Vieles nehme ich nicht mehr mit, so wurden zum Großteil alle Interviewes und Videos abgeschaltet und ich bin da noch weiter am sortieren und am Schauen, was bleibt und was nicht. Es sind ganz unterschiedliche Gründe, die mich dazu bewegen und ganz unterschiedliche Erfahrungen damit verknüpft. Aber das würde hier zu weit führen, es näher zu erläutern. Ich gehe somit mit einem guten Gefühl in diese Entscheidung und Klärung. Respektvoll aber auch spielerisch und leichtfüßig. 

Eine gute Phase also - und durchaus konstruktiv, auch wenn die viele Arbeit, die hinter allem steckte, scheinbar umsonst war... Doch irgendwie kann ich so nicht denken. Es hatte alles seinen Wert und seine Zeit und seine Chance; also ... Revue passieren lassen, prüfen, wertschätzen, ordnen, loslassen und neu gestalten.

So bleibt es erst einmal, natürlich und vor allem auch gesundheitlich bedingt, noch bei meinem sehr minimalistischen, klar strukturierten Praxiskonzept, mit dem ich mich zur Zeit wohl fühle. Jegliche kollektive Arbeit lasse ich dankbar zurück und konzentriere mich rein auf die persönlichen Einzel Gespräche und Beratungen. Im Rahmen meiner mir gegebenen Kraft und innerhalb gesundheitlicher Grenzen.

Und dann schau´n wir mal weiter ... 
Mit Zuversicht .

P.S: Meine Malerei ist doch erst mal noch geblieben, worüber ich sehr froh bin. Doch das komplette Loslassen dessen, war ein sehr wichtiger Schritt.

 

 

  • Rückschau auf ein Interview 2018 / 19 für die Akademie der Weiblichkeit

„Wir sind als Abenteuerin und Erforscherin die Hüterin der Wahrheit, der Weisheit und des Lebens.“

Carmen Akademie 2 klein

Lina : Was bedeutet für dich Abenteuer?

Carmen: Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ich könnte jetzt sagen, alles ist ein Abenteuer, das ganze Leben. Jeder Moment. Du und ich, wir befinden uns auf unserer ganz eigenen Heldinnen Reise. Wir erforschen noch unbekanntes Gebiet und finden Heimat. Fast überall. Sind wir Frauen in diesem Abenteuerinnen Modus, ist Leben tatsächlich lustvoll. Sehr lustvoll. Nicht nur die sinnlichen, freudvollen Momente, sondern durchaus auch die herausfordernden, die die uns vielleicht noch Angst machen oder unsicher. Oder die uns schmerzen. Ja, sind wir als Abenteuerinnen unterwegs und HIER, wird, ist und bleibt es spannend. Diese Offenheit, diese spielerische Neugierde schenkt uns sowohl die nötige Wachheit, als auch die sinnliche und übersinnliche Empfindsamkeit als auch wachsende Weisheit mit allem zu sein und Leben zu meistern. Und nicht nur zu erleben oder gar nur zu überleben, so wie wir es vermutlich alle als Grundmodus aus unserer Vergangenheit kannten. Ja und so können wir sagen, in dem wir uns als Forscherin und als Abenteuerin dem Leben hingeben und stellen, stellen wir uns auch zur Verfügung, unsere tiefsten Ressourcen kennenzulernen und zu nutzen. So können wir auch denen Mut machen, die vielleicht noch nicht so vertrauensvoll und kraftvoll und sicher HIER sein können. Ja, ich vermute sogar, dass die friedvolle Kriegerin, die weise Frau, die Gütige, die Furchtlose, die Sinnliche, die Mitfühlende, die Freudvolle, die Visionärin, die Mutter des Universums, die Zarte, die Kraftvolle, dass all diese Göttinnen uns zur Abenteuerin machen und werden lassen. Wenn wir diese Göttinnenkräfte in uns entdecken und sie nutzen und wir zu ihnen werden, so ist jeder Moment ein kribbelndes Abenteuer. Völlig unabhängig was das Leben uns bringt. Alles ist willkommen, alles wird umarmt. Wir sind das All umfassende. Das Universum mit allem Leben findet in uns ein Zu Hause. Wir sind als Abenteuerin und Erforscherin die Hüterin der Wahrheit, der Weisheit und des Lebens. ... 

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  • Rückschau September 2020 ...

Der Kolibri wurde veröffentlicht. Es war eine sehr dynamische Phase meines Lebens, nicht die erste und wohl nicht die letzte, wie ich heute weiß ...

kolibri und carmen klein

Wenn Sie Lust auf eine kleine Leseprobe haben .... Zur Leseprobe

Und ... es ist überall im öffentlichen Buchhandel erhältlich, siehe hier

 

 

  • Kleiner Rückblick in 2017 / 2018 ... 

Carmen und Anori kleiner

Heute früh ist mir ein Bild mit Anori dem Wolfsbotschafter in die Hände gefallen. Es war ein wildstürmisches Treffen, das nur mit genügend Fleischwurst in der Tasche zu meistern war...

Mein Gedicht "Tochter der Erde" wurde als Gastbeitrag auf dieser Seite veröffentlicht.

Es ist 2019 in meinem ersten Lyrik Sammelband "Hinter mir der Friede" erschienen.

tochter der erde

bin eine tochter der erde
wandle mein kleid
von mal zu mal
erfinde mich neu
wohin ich auch schau
ob tiger
wolf
schlange
oder schmetterling

ob mohn

strahlende rose
schüchternes gänseblümchen
oder borstige distel im hellen lila.
bin eine tochter der erde

deine Tochter
erde
meine mutter

wurzle in dir
der quelle meines lebens
lausche dem gesang deines windes
dem plätschern deiner flüsse
dem surren der libellen über deinen seen
wandle mit dir in dunklen mooren
und steinernen, uralten höhlen
hüte die feuer des lebens
uraltes wissen heiliger steinkreise

quelle meines lebens
zeigst mir wer ich bin
und sein kann
nährst mich auf grünen wiesen
schützt mich in dunklen, schattigen wäldern
schickst mich in karge wüsten
und gefährliche feuersbrunsten
um mich zu lehren.

wässerst meine Körper und nährst meinen geist
an stillen klaren bächen
reinigst mich an uralten höhlenfeuern
und klaren bergseen.
von zeit zu zeit hör ich deinen ruf
wie jetzt
folge ihm
zurück in deine heiligen, dunklen Gewölbe der einsamkeit
tief in deinem erden leib

hier drischst du mich
trennst das spreu vom weizen
zeigst mir meine heilige pflicht
meinen nächsten Schritt
den einen
nur diesen.
meine bestimmung

weihst mich ein in deine geheimnisse
brichst ein siegel nach dem anderen
bis auf die seelenhaut
enthüllst das mysterium
um kostbares wissen
bin eine tochter der erde

 


 

  • Gerne unterstütze ich meine ME Freunde in ihrem Projekt "MEin Kalender 2022" ...
 
ME Kalenderblatt noch kleiner
 
 
In Zusammenarbeit mit anderen ME/CFS Betroffenen haben wir einen Kalender für das Jahr 2022 erstellt.
In diesem werden von Betroffenen aufgenommene Naturfotos mit verschiedenen Aussagen von Ärzten, Politikern, aber auch Betroffenen gezeigt.
 
Für weiterführende Infos zu Hintergründen, Forschungsprojekt und Bestellungsvorgang bitte auf nachfolgenden Link klicken:
 
 
 
 

 
 
  • Lyrik ... 

collage wildgänse 2 kleiner

Mit Zeichnungen von Claudia Reich & einem Vorwort von Tanja Sanmitra Schmid

 


 

  • Archetypische Malerei ...

Siehe hier

Zur Zeit steht u.a. mein letztes Bild aus der Reihe "Tore ins Leben" zum Verkauf:

Acryl auf Leinwand; 100 x 70 cm; Struktur, aufwendig gearbeitet.

Kann gerne nach Absprache besichtigt werden oder ich kann weitere Fotos senden.

Preis auf Anfrage.

Bitte schreiben Sie mir eine Email, wenn Sie es gerne erwerben möchten.

tore ins leben verkauf kleiner