Zwei Tauben tanzten in der Luft.
Auf jedem Zweig, in jedem Busch,
auf jedem Stein, in jedem Haus.
Erhob sich Licht im Augen Blick.
Senkt sich hernieder, strömet aus.

Heute früh ein zarter Duft.
Sie riefen still sich zu, ich konnt´ sie deutlich hör´n;
von allen Dächern dieser Welt, wie in ungeahnten Weiten.
"Friede sei und Friede werde."

Es fallen brennende Wolken in offene Himmel,
in verdorrte Gärten der Macht.
Tosendes Scharf zerschneidet verdorbene Pracht.
Wären nicht offene Himmel, die uns das Unheil gemacht.
Wir müssten uns schützen.
Und Rache besitzen und Zäune und Waffen und Recht.
Der Friede – der Friede hat uns nichts gebracht.

Deine tiefen Augen sind blind.
Dein Herz unruhig und beschwert.
Voll unbewusster Triebe und Sehnsüchte.
Dein Geist verwirrt von Gift und Lüge.
Im Widerstand zur Wahrheit und in deinem Kampf gegen Gott.

 

Großes Licht in meinem Geist,
das mich milde unterweist.
In Sein Geheimnis – weise.

Geliebtes Kreuz - Dein Licht fällt in die Nacht.
Hast mir Leben dar gebracht.
Ewig sei Dir Dank, oh Herr,
ob Deiner unvorstellbar Liebe Pracht.
Sprachst ein Wort, Du heilig Mund.
Ich konnt´ Dich hör´n und ward gesund.

Im besten Fall bleibt ein Gedicht
aus jedem Lebensklang.
Ein Potpourri aus Rosenblüten,
gemixt mit buntem Lebenslaub.

In später Morgensonne,
bis in milde Nächte still hinein,
spricht es von allen Zeiten dir.

Wie ein Blatt im Wind
fiel ich durch alle Welten.
Und als Licht
nahm ich an den dunklen Glanz.

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