In deines Vater`s Haus
Im lichten Duft von Ewigkeit
Weht frischer Friede
wie reines Leben dir bereit.

Reicht sich dir die liebend Hand,
Eil´ mit innig Freude dann
über jeden noch so engen Steg.
Vermisstest es ja jeden Tag
Nie vergessen er dich fand. 

Leg Lilien - weiße ab ganz still.
Auf Täuschungen – der Wunder bar.
Leg eine nach der andern hin.
Schreite voller Würde stark
an jedem Bild vorbei.

Geh vorüber schweigend
am Rand der Finsternis,
samt ihrem Angebot
des lärmend Nichts.
Und sieh´es ist sogleich vollbracht.

Einzig nur mit ihm - so nah.
Was ohne Kummer ist und wahr.
Und was er hat für dich gemacht.
Ruft dich dieser gütig Schein,
strahlt Licht in deine Nacht hinein.

Aus deinem Herzen tiefem Grund
ertönt die Stimme - Gnade rein.
Erstrahlt die Seele.
Heilt der Geist.
D´rum lausche schweigend.
Kehre heim.

Bricht an die neue Morgenröte,
weht nur Glück in deinen Blick.
Ohne Worte – so geliebt.
Nur Friede ist, der gibt und gibt.
An deiner wirklich Ruhestatt.
Jubelklang strömt ein und aus.
Das hohe Licht den Weg dir weist.
Zurück in deines Vater´s Haus.

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