Das Tal liegt hinter mir.
Des Todes Schatten karge Wüsten.
Kann sich doch niemand rüsten.
So geht kein Weg noch dran vorbei.
Führt dich ein Gang wie dieser,
in scharfe Klauen böser Biester.
Glaube fest daran,
der Herr – er kommt.
Er rettet dich und es geht vorbei.

Ist doch ein Leid wie dieses nur eine kleine Weile.
Nicht groß im Blick auf das, was vor uns liegen mag.
Denn Seine Herrlichkeit hebt uns aus dieser Höllenbühne.
Und stellt uns her – geliebt, gerecht und rein und heile.
Sind Gottes Kinder doch – gesegnet und befreit.
Gebor´n aus Licht, vom Geist und Seinem freudvoll neuen Tag. 

So flehe ich hier wo ich steh:
Oh Herr, du weise mir den Weg.
Dass es in deinem Sinn vollbracht.
Dass mein Will, mein Herz, mein Mund, mein Fuß
zu deiner Freud nur gehe.
Mein ganzes Zeugnis sei Beleg.

Drum zeige mir der Wahrheit all.
Und führ mich deiner Gnade voll.
Will treu sein Deinem Willen wohl.
So gut ich es vermag.
Durch deine Kraft lobpreis´ ich dich – in Treue soll
dir alle Ehr gebühren.
Mein ganzes Leben dir gehören.

Und wenn das Tal liegt hinter mir.
Die Todesschatten war´n besiegt.
Dann will ich laut bezeugen und frohlocken,
ob meines Herren großem Sieg.

Will in Demut Ihm gefallen.
Tret mit Dank in seine Tore ein.
Stimme an die Lobgesänge
im heil´gen Tempel - schön und rein.

Und in den Vorhof´s prächtig Gängen,
ertönt mein lautes Amen.
Ich preise Seinen heilig Namen.
Und stimme in die Chöre ein.
Die über herrlich Gärten wehend sängen,
zu Seinem Gnadenthron herein,
der Jubelchöre Engel - Sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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