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So eine Freude, wenn Es sich klar offenbart und ein großes Danke an dich, liebe Petra für deine unermüdliche Unterstützung beim Transkribieren. Ohne dich gäbe es all diese Texte nicht. Es ist so schön, wie wir uns gegenseitig unterstützen und wie mühelos es einfach so, aus dem natürlichen Fluß heraus geschieht. Herzlichen Dank!

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Liebe Carmen, beim Weitertranskribieren ist irgendwie gerade noch ein Knopf aufgegangen. Immer habe ich irgendwie nach der Freude gesucht und sie nicht finden können. Heute ist mir klar geworden, diese Freude kommt nicht aus dem Wissen, zu existieren, es ist nicht die Freude zu sein. Sie strahlt ganz tief hervor aus der Wirklichkeit, aus der Gewissheit über meine Wahre Natur, aus der Gewissheit, nicht zu existieren. Und als diese Gewissheit hier sein zu können als Das. Inmitten des Traums von Existenz.Nicht mehr die Angst vor der Nichtexistenz, sondern die Freude und Dankbarkeit darüber, ganz tief zu wissen, daß ich in Wirklichkeit nicht existiere.Das berührt mich gerade sehr tief. Und es kommt gerade noch mehr zur Ruhe. Ein tiefes „Gott sei Dank“. Von Hier aus kann ich gut hier sein. In aller Einfachheit.
Aus der Wirklichkeit kommt also diese enorme Liebe, nicht zu ruhen, bis es klar ist, worum es Hier wirklich geht.
Danke Carmen, in Liebe und Freude, von Herzen Petra.

Wo Leere trägt als einzig wahr, stiller Herzschlag nur ist da – und der Rest ist freier Fall …

Lebendige Qualität des Natürlichen Zustands - Prickelnd aufregend, vibrierend, in sich zutiefst getragen und vollkommen unbewegt zugleich.
Diese Purheit kann nur das Leben herstellen. In direktem Kontakt mit der Wirklichkeit und Face to Face mit der Existenz. Ja, wie eins damit. In Stille und als Friede selbst, liegst du schutzlos und nackt wie ein Säugling an der nährenden Brust der Natur und bist so im Sichersten überhaupt geborgen. Mitten in dieser, doch nicht von dieser Welt. Nichts kann dir Hier etwas anhaben und doch kannst und wirst du alles verlieren, denn nichts gehört dir für immer. Hier sein kostet alles und schenkt doch das Kostbarste. So zerbrechlich und zart in und als diese unfassbare Kraft und Stärke.

Artikel aus Band III Klang des Erwachens - Satsangmitschriften (erscheint voraussichtlich im Herbst 2019)

Mitschrift

Teilnehmer:
Gangaji sagte mal die Worte, still sein bedeutet, ungeschützt da zu sein.
Ich fände es wunderschön, wenn du daraus ein Impulsvideo entstehen lassen könntest. Oder etwas dazu sagen könntest. Es beinhaltet für mich die Wahrheit dessen, was ich sehen und wahrnehmen kann. Sowie ein total offenes Dasein, so, wie mit unsichtbaren Armen alles zu begrüßen. Es fasziniert und beunruhigt mich. Und meine Frage dazu ist, ist dieses ungeschützte Dasein, zu sein, zu leben, es sieht so aus, als ob es einem in Wahrheit nichts anhaben kann. Kannst du etwas über dieses ungeschützte Dasein sagen? Es zieht mich an und zugleich ist Angst davor da.
Carmen:
Der Natürliche Zustand, der Ausdruck deiner Wahren Natur, so, wie du gemeint bist und der Kern, also die Essenz dessen, ist eine Daseinsweise, die in etwa vergleichbar ist mit der Daseinsweise und der Qualität, die in der Natur zu finden ist. Also z.B. bei einem Baum. Bei einem Tier. Und der einzige Unterschied ist,dass der Mensch sich darüber Gedanken machen kann. Über das, was ist. Die einfache, offene, natürliche Daseinsweise im Natürlichen Zustand ist tatsächlich die, vollkommen offen, vollkommen bedingungslos seiend, vollkommen transparent, durchlässig für das Leben selbst, als das Leben selbst, genau so, wie du bist, genau so, wie es ist, da zu sein. Jegliche Widerstände, die bis dahin verhindert haben, dass du dich als die Wahre Natur oder den Natürlichen Zustand, also Essenz selbst erkennst, fallen weg. Warum? Weil es keine Gedanke mehr über dich und die Welt gibt. Ich meine jetzt die ohnehin überflüssigen. Es geschieht funktionales, lösungsorientiertes, funktionales, kreatives Denken.

Die Schönheit, Reinheit, Klarheit und Unverfälschtheit der Purheit der (Wahren) Natur geht direkt ins Herz, klärt den verwirrten, Verstand, beruhigt den Körper und weist auf Wesentliches hin.
Im Klang der Stille, der in allem liegt, im Duft der Einfachheit, der hier weht.
In der Nähe zu dir selbst, im Klang der Wahrheit, eingestimmt, schmeckst du den Frieden und das unbewegt Lebendige, das was trägt und das einzig Unveränderliche in dieser Welt.
Dich selbst in deinem Natürlichen Zustand.
Völlig desinteressiert an Lichterfahrungen, energetischen Phänomenen, esoterischem Bullshit, spiritueller Weiterentwicklung, höheren Sphären und einem sogenannten höher entwickelten Menschen.
Der Friede ist Hier, jenseits jeder Ideologie, Religion, jeglichem Bild und jeglicher Vorstellung, bzw. jeglichem hypnotischen Wahnsinn, samt aller Zwänge, Stimmungen zu erzeugen und irgendwelche Zustände herbei - oder wegzumanipulieren.

Unverfälscht. Direkt unmittelbar und Ungeboren. Hier als Du selbst und ganz sicher unveränderlich
Wie selbstvergessen schaust du dich und alles. Nichts wird gebraucht. Nichts erzeugt und vermag es auch nicht,
ist ohne Angstverblendung, Manipulation, Arroganz und Gier. Kein Kult, kein Ritual, keine Ideologie, keine Tradition, keine Linie und kein roter Faden, nichts von all dem. Kein Bild von dir, Gott und der Welt, keine Lehre, kein Lehrer, kein Schüler oder Religion. Es bindet nicht
und hält sich doch als Einzig sicher und genährt, in stillen, unsichtbaren Armen deiner Selbst. Kein Zugleich, kein Entweder oder,
kein Sowohl als auch und kein Um zu.
Die Welt, sie braucht dich nicht, denn jeglicher Gedanke über sie wird null und nichtig hier.

Schmerz ist ein strenger Lehrer. Nur dein Herz wird ihn verstehen. Seine Botschaft hören und schmecken. Erwarte kein Wunder. Denn er ist das Wunder. Erwarte keine Heilung. Denn er ist bereits die Medizin. Ich kenne keinen Klareren, diesseits. Nur der Tod kann ihn noch toppen. Doch diesseits gibt es keinen Gründlicheren.

Unruhige Zeiten, massive Unzufriedenheit bei vielen Menschen.
Seltsame Zustände, paradoxe Phänomene, heftige Lebenserfahrungen … Ratlosigkeit und immer weiter die Suche nach Antworten, nach ein bisschen Kontrolle und Sicherheit im Leben. Wie menschlich ist das denn und so normal, so sympathisch. Doch die herrschende Zeitqualität (bei mir persönlich gefühlt seit 1970 ;) ) tut vielen von uns diesen Gefallen nicht. Es rüttelt, es schüttelt, es entlarvt, es enttäuscht, es überfordert, es fordert, es konfrontiert, es zeigt Wesentliches auf, es zeigt Unnützes auf, es zeigt auf solch vielfältigste Art und Weise, dass das Leben offensichtlich nicht vorhat, kontrollierbar, verstehbar, durchschaubarer zu werden. Es will gelebt werden, genau so wie es ist. Genau so unmöglich, schön, schrecklich, schmerzhaft, grausam, umwerfend, wundervoll, lästig, anstrengend, aufregend. Genau so unberechenbar und wild wie es ist. In Offenheit, Weite, Klarheit und Stabilität, einer gehörigen Portion Humor (manchmal auch Galgenhumor) lässt es uns in immer leichter werdenden Einfachheit zurück. Hier. Doch anstatt es uns vollpackt mit theoretischem Wissen, hinterlässt uns jede Erfahrung in vertrauensvollerer, leerer Nichtwissenheit, die nur aus total lebendiger, gemachter und verdauter Erfahrung erblühen kann.
Stehst hier wieder und wieder mit leeren Händen, staunenden Augen und einem mitfühlenden Herzen. Das ist meist alles was übrig bleibt aus - „Deinem“ Leben.

Textauszug aus "Klang des Erwachens - Satsang Mitschriften , Band III", an dem ich gerade arbeite.
Veröffentlichung: Voraussichtlich Herbst 2019

Zerschmetternde Kraft des Natürlichen Zustands

Ist der Natürliche Zustand bereits aktiv, ob euch das jetzt bewusst ist und ihr könnt es benennen oder nicht, das spielt keine Rolle, so gesehen gibt es einen wahrhaftigen Liebes Entzug. Alles andere als lustig, geschieht es.
Alles entzieht sich, alles wird entzogen, bis Liebe übrig bleibt.
Doch nicht eure Vorstellung davon. Wahrlich nicht.
Der Tod, die Angst, der Schmerz, kommt Hand in Hand und der Stachel der Wirklichkeit wird sich in euer Fleisch bohren und alles zerschmettern. Er ist nicht angenehm, denn nichts kann ihn weich lutschen oder weich machen.
Es ist der Stachel der Wirklichkeit.
Pure Wahrheitskraft. Pure, dynamische Kraft der Stille.
Sie gleicht einem atomaren zermalmtwerden jeder Zelle.
Einfachheit, wie harmlos dieses Wort in euren Ohren klingt. Und wie ernst sie euch beim Wort nimmt, steht es an.

Es gibt Hier kein mehr und kein weniger. Die Schöpfung ist im Einklang, genau so, wie es ist.
Nur Das. Alles sorgt für sich selbst. Wenn es geschieht, dass der Natürliche Zustand sich realisiert, so kann es nicht anders sein, - doch geschieht es ohne Absicht , ohne Grund, ist weder herstellbar, noch vermeidbar. Unvorstellbar und jenseits jeglicher Idee von Liebe, Friede, Schöpfung, Einklang und Wunder. Ja, sogar jenseits von Leere und Nichts. Diese Einfachheit ist sehr unromantisch und total ernüchternd bedingungslos. Regelrecht enttäuschend bis unter die Grundmauern und bis ins dritte oder vierte Untergeschoß.
Und darin so zutiefst erleichternd.
Entblösst jegliches spirituelle Konzept, jeglichen Wunsch, jegliche Sehnsucht, nimmt jeden Gedanken an Einheit, Wunder und Einklang auch noch mit, bis in die letzte Ecke deines Seins.
Nichts wird hier über all das gewusst.
Und es interessiert auch nicht.

"kein entweder oder
kein sowohl als auch
unbegreifliche einfachheit
ohne bezug
und ohne benennen
nur stille referenz
als kraftvolle präsenz
zeugt
leere schau
friedvolle klarheit
du selbst
genau wie du bist
genau so wie es ist
da wo du bist"

KONTAKT und ADRESSE

Im hohlen Baum 19, 63150 Heusenstamm

Kontakt

Tel: +49 (0) 6106 8819060
Email: lebensquell@gmx.de
Skype: carmenk.stern

Bildnachweis:

Bilder Carmen K. Stern

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