In der dualen Sicht hieß es oder heißt es "Ich bete für dich" oder "Kannst du für mich beten?"
Im verwirklichten Natürlichen Zustand bist du Gebet selbst. Gebettet in Wirklichkeit und die Kraft von Wahrhaftigkeit selbst.

Ein paar Worte über mein Angebot des mit Dir / Euch Hier seins. Ich biete es in 2 Intensivs an, zum Einen 5 persönliche Termine, entweder direkt nacheinander (z.B. in schwierigen Prozessen) oder den ganzen Monat über, gemeinsam mit anderen Teilnehmern.

Ablauf: Ich bin Hier in stiller Präsenz mit dir / euch. Der Teilnehmer ist ganz bei sich.
Es dient zur Unterstützung in Stille, jenseits von Zeit und Raum, in diesem Frieden mit euch zu sein.
Im Natürlichen Zustand. Da ich in meinem Leben oft das Feedback erhalten habe, wie gut dies den Menschen tut, wie heilsam, vergegenwärtigend, stärkend und erleichternd sie dies empfanden, möchte ich dies wertschätzen, indem ich euch diesen Dienst anbiete.


In Diesem Frieden sein, der nur Hier ist, der völlig unabhängig ist von den Umständen und Zuständen.

Ich liebe das sehr.
Wie auch nicht. Es ist Das, was mich seit Anfang an, Geburt begleiten durfte und konstant zur Verfügung stand. Obwohl auch ich phasenweise den Faszinationen und Täuschungen folgte, das wach ich bin leugnete und der Lüge folgen musste, damit es ganz klar ist, wie schmerzhaft es ist, sich nicht treu zu sein und es sich so tatsächlich dauerhaft, konstant und irreversibel verwirklichen konnte 
Es fiel mir mit einem Paukenschlag, noch mal wie Schuppen von den Augen und erklärte so manches.
Mein Gott.

Anhand eurer Feedbacks kann ich sehen und spüren, dass uns hier etwas wirklich Wunder volles geschenkt wird, in solch einer Schlichtheit.

Zum weiteren Verständnis noch ein paar Worte zu meinem Empfinden und euren Fragen, die ab und zu kommen:

Ihr müsst nichts bestimmtes dafür tun oder irgendwas anderes lassen. Diese Präsenz, die wirkt, egal, was du gerade machst. Ob du jetzt hier still sitzen kannst, die Augen schließen kannst oder nebenbei irgendwie dich bewegen magst. Es ist nicht zwingend notwendig, in Meditationshaltung hier zu sitzen. Es ist überhaupt nichts notwendig dafür. Gar nichts. Natürlich nutzen es einige von euch dahingehend, sich zur verabredeten Zeit in Stille zu sammeln oder die innere Ausrichtung bewusst Hier hin zu lenken und zu erneuern. Das macht auf jeden Fall Sinn.

Ich schicke keine Energien oder mache sonst irgendwas, was man so kennt in dem Bereich !

Sondern ich bin wirklich total mit dir und euch Hier.
Hier in Dem, was als Einziges frei ist.
Als DAs was ich bin, was du bist und was wir alle sind.
Das Einzige, das existiert.
Praktisch ausgedrückt bin ich mit dir in der absoluten Realität.
Ist das nicht verrückt, wie verdreht das alles ist?
Und dann wundern sich die Menschen, dass sie ihren Verstrickungen und Manipulationen und dem ganzen Wahnsinn der Welt scheinbar hilflos ausgeliefert sind.
Weil sie die Wahrheit nicht kennen. Sich der Wirklichkeit nicht gewahr sind.
Die Realität nicht kennen.

Unvorstellbare Kraft, bedingungslose Liebe, erleichternde Leere, schlichte, punktgenaue Intelligenz, Friede unter allen Umständen.

Hier ist das Lot.
Die Mitte, das was Mitte ist.
Allgegenwärtig.
In allem!


Voller Frieden, völlig unabhängig von den Umständen und Stimmungen oder Körperempfindungen
Es ist deshalb so unspektakulär, scheinbar, weil es der Natürliche Zustand ist.
Die Präsenz, die gebraucht wird in intensivern Klärungs- oder Heilungsphasen für eure Systeme, ist zuweilen sehr stark, sehr fordernd, auffordernd.

Die Aufforderung heißt, präsent sein, Hier.

Das geschieht gerade.
Das braucht die volle Konzentration, die sich aber automatisch einstellt.
Das macht hier Niemand, es geschieht. Ich merke einfach nur die Anforderung, die es braucht, wenn ich mit jemand Hier bin, im eigenen System.  Dann gehe ich gar nicht in die Inhalte und schaue mir auch gar nicht die Inhalte an, denn er spielt in dem Moment keine Rolle, sondern es geht darum, ich spüre genau die Anforderung, die es an euer System hat und weshalb ihr ja auch um Unterstützung bittet, was völlig legitim ist, weil diese Präsenz, die baut sich nicht einfach so auf. bzw. die wird immer stärker, aber die ist nicht einfach von Anfang an so unzerrüttbar da oder so irreversibel da.
Das ist schon ein Prozess, der mit der Zeit geschieht, so dass es nicht abstürzt, egal, welche Stimmung da ist, welcher Umstand da ist, egal, was im Körper-System abläuft, in der Psyche abläuft.
Ich spüre das, wenn ich mit euch bin, auch wenn ihr nicht direkt mit mir im gleichen Raum seid, die Stärke der Anforderung, die Stärke, was gebraucht wird. Da gibt es durchaus Unterschiede.
Manchmal ist es ganz leicht. Manchmal braucht es diese Haltung, diese innere Haltung.
Braucht’s ganz bewusst diese Ausrichtung, diesen Fels in der Brandung, Das zu sein, damit dein System, damit eure Systeme damit in Resonanz sein können und Das als das eigene Lot sozusagen entdecken.

Es geht ja nicht darum, dass ich bei euch was in Ordnung bringen könnte, sondern die Systeme brauchen einen Referenzpunkt.
Zur Orientierung.
Der ist normalerweise und natürlicherweise in euch und das soll auch so sein und bleiben.

Das was Hier geschieht ist jedes Mal eine wundersame, unmittelbare Rückbindung an dich selbst,
ein Fallen in die stabile Wahrheit der Wirklcihkeit, die stattfindet.

Es tritt ins Bewusstsein, dass dies der Natürliche Zustand ist und das dieser noch nie unterbrochen war.


Also das heißt, in Dem hier die Rückbindung, bzw. der Referenzpunkt im Frieden liegt, in Dem, was kein Gegenteil hat; dieser Frieden hat kein Gegenteil, kann es sich bei euch stabilisieren. Die Neuregulation, bzw. die Selbstregulation geschieht, ganz von alleine.
Oder man kann spüren, obwohl die Zustände sich noch gar nicht verändert haben, trotzdem eine gewisse Stärke da ist, damit zu sein und das erlebt ihr ja dann tatsächlich auch so, was total schön ist. Diese Kraft, dieses Vertrauen in euch selbst, das da wächst, allem begegnen zu können, was ist und auftaucht, als die Mitte eures Seins. Als ihr selbst. Eine gewisse innere Ruhe ist dann da, damit zu sein, wie es ist. Eine Stabilität, die nicht wegbricht. Eine innere, grundsätzliche Sicherheit wird konstanter und konstanter spürbar. Nur darum geht es hier. Das zu stärken, die Kraft zu stärken, mit dem, wie es ist, zu sein.
Erstmal nicht mehr. Und dich über diesen intensiven, unmittelbaren, inneren Kontakt in Resonanz zu bringen, mit dem in dir, nach dem du fragst. Mit dir selbst, Wahrheit und Wirklichkeit.
Was und wer du bist.
Diese Qualitäten offensichtlich für dich werden zu lassen. Alles weitere macht dein System von ganz alleine.


Ich spüre also, was hier an Brandung, an Wellen an mich herangetragen wird, das ist ja das, was auch an dich herangetragen wird an Anforderung, an innerem und äußerem Stress, an innerer oder äußerer Instabilität und Unsicherheit oder Angst oder Schmerz und dieser Druck, also diese Wucht der Brandung, der Wellen der Informationen, diese Wucht, was euch sozusagen bewegt oder durchrüttelt oder in diese Schwingung versetzt, das wird hier aufgenommen, bzw. das wird hier wahrgenommen und wird im eigenen Körpersystem gespiegelt.
Und was zurückgespiegelt wird, ist eben die Mitte dessen.
Wahrheit und Wirklichkeit, die die Kapazität in deinem Organismus stärkt, die dich unendlich ressourct.
Das heißt, der Fels in der Brandung, das Auge des Orkans Dessen, was eben nicht bewegt ist von der Welle, nicht bewegt ist von der Brandung, nicht erschüttert ist von dem vielleicht psychischen Erdbeben, in dem du dich gerade gefühlt befindest, bist in Wahrheit du selbst.
Als Qualität des Natürlichen Zustands.
Oder auch von den Instabilitäten des Körpers, wenn es um eine Traumatisierung oder um eine Aufarbeitung einer Traumatisierung geht.
All das wird hier gespiegelt und wird gespürt, aber ich gehe nicht in die Inhalte.

Es interessieren mich in dem Moment nicht die Inhalte, weil es nur darum geht, die Gesamtheit mit euch zu fühlen, in diesem reinen Mitgefühl.
Das zu sein, zu fühlen und  Präsenz zurück zu spiegeln.
Das was größer ist, als das was erscheint, die Weite des unbegrenzten Raums, indem es auftaucht, bzw. die friedvolle Leere der zugrundeliegenden Wirklichkeit dessen, was erscheint. Liebe als einzige Grundlage.


Hier ist also keine Dissoziation oder Distanz zu dem, was ist möglich, von wegen, dass hier etwas zurückgewiesen werden könnte von dem, was an Inhalten bei euch... was da los ist oder was da eben an Brandung, an Welle, an Orkan hier so ankommt.
Es ist ja in euren Systemen los.

Das kommt hier an und wird nicht zurückgewiesen, das ist im Grunde genommen ein Mitfühlen, ein nonverbales Stabilisieren eures tiefsten inneren Wissens. Das tiefste innere Wissen ist, wer du bist und was du bist und dass es diese Stärke in dir gibt, dass es diese Präsenz in dir gibt, weil du die bist. Es ist die Erinnerung an den Frieden, an Das, was nicht berührt wird davon, was nicht erschüttert wird davon, was nicht beeindruckt ist davon, was sich nicht mitbewegt und sich nicht mitreißen lässt.


Trotzdem darf es hier fluten.
Aber es ist keine Überflutung, sondern es ist ein Schwimmen. Jemand hat mal gesagt, der Unterschied zwischen dem, was hier passiert, zwischen Mystik und Psychose ist im Grunde nur, dass der Mystiker wie ein Korken auf dem Meer schwimmen kann und nicht überflutet wird, nicht untergeht. Der Psychotiker schon. Er wird überflutet von den Inhalten. Und hat keinerlei Bewusstsein, hat keinerlei Präsenz, um was entgegenzusetzen.
Es geht nicht um Widerstand, es geht um eine Widerstandskraft, um eine Widerstandsfähigkeit.

Wachsende Resilienz, Gesundheit, Erdung, Stabilität, Klarheit, Frieden, Leere, Intelligenz, Liebe, Selbstsicherheit.

Hier zu ruhen bedeutet, ich habe die Kraft,
ich bin mir dessen sicher, dass ich Das bin,
dass ich darauf bauen kann, was Hier an Kraft ist,
an Bewusstsein ist
und ich bin mir sicher, ich kann dem begegnen, ganz egal, was kommt.


Und natürlich ist das herausfordernd. Das ist nicht immer leicht, für kein System und auch für meines nicht.
Es gibt immer Energien, die sind von der Energetik heftig, aber die Kapazität, dem zu begegnen, wächst. Das ist meine Funktion, euch diese Flexibilität zu spiegeln.
Die Flexibilität des Nervensystems, die es nun schon hat und die wachsen darf und kann.
Die Flexibilität des Bewusstseins.
Das Bewusstsein kann das empfangen. Das Bewusstsein kann damit umgehen. Das Bewusstsein ist nicht starr und auch die Bewusstheit, der Frieden,
Das, was davor ist, der Natürliche Zustand, ist nicht starr, aber es ist eben auch nicht beeindruckbar.
Es ist eine Instanz, die von Raum und Zeit nicht berührt wird und trotzdem wurzelt es darin.
Irgendwie.
Das ist das, was Hier geschieht als Spiegel.
Was auch im intensiven Zusammen Hier sein jenseits von Zeit und Raum passiert und obwohl wir nicht reden und obwohl wir nicht zusammen sind physisch oder per Kamera, trotzdem tauschen sich die Systeme aus und nehmen das auf und es stabilisert sich, klärt sich, erdet sich, vergegenwärtig, befriedet sich was.
Es gleicht sich was aus, es gleicht sich was an, es werden Dinge bewusst, es können Dinge anders gesehen werden und die Perspektiven verändern sich, die Facetten können vielleicht deutlicher unterschieden werden, die Differenziertheit wächst.

Somit wächst dieser Muskel, dieser unsichtbare Muskel, der dir über das Bewusstsein ein Empfinden vermittelt von
‚Ja, ich schaff das. Ja, es geht. Ich kann das. Ich bin dessen fähig. Ich trau mit das zu, der Angst zu begegnen. Ich trau mir das zu, der Unsicherheit zu begegnen. Ich trau mir zu, der Ungewissheit zu begegnen. Ich trau mir zu, diesem Unruhe Gefühl im Körper zu begegnen. Ich trau mir das zu und zwar Ich, mir als Bewusstsein und meinem Körper als Bewusstseinsraum, als Verkörperung und Dem, was da sowieso allgegenwärtig friedvoll ist. Vielleicht kann ich Das sogar entdecken währenddessen.‘

Vielleicht ist es sogar manchmal einfacher, wenn ein Sturm tobt, plötzlich eine Qualität von totalem Frieden zu spüren.
Wie geht das?
Das geht deshalb, weil Es nicht weg ist.
Und es stellt sich einfach ein.
Und vielleicht könnt ihr ja eben währenddessen dass es stürmt und tobt
Das erst recht viel besser entdecken, als wenn es einem gut geht. Dann übersieht man Das vielleicht.
Dann guckt man nicht nach. Aber wenn’s einem nicht gut geht, guckt man vielleicht doch eher nach, wo ist Das?
Ist Es da?
Kann ich Es entdecken in mir?


Dieser friedvolle, leere Raum, der nicht beeindruckt ist von dem, was da gerade in mir los ist und von dem, was das Leben da gerade von mir will und was ich denke, entscheiden zu müssen oder weiß der Kuckuck. Da ist ständig irgendwas los. Meine Erfahrung ist, dass es in stürmischen, schmerzhaften, beängstigenden Zeiten durchaus viel eindrücklicher war, viel klarer sich gezeigt hat. Deshalb war ich ja so erstaunt, dass Das zur Verfügung stand. Deshalb war ich ja so erstaunt. Sonst wärs mir ja vielleicht nicht aufgefallen, dass Es durchgängig da war. Manchmal hat es sich eingestellt von ganz alleine, manchmal habe ich nachgeschaut.
Auch das könnt ihr tun. Euer Bewusstsein kann sich ausrichten, kann den Fokus verändern. Wenn die Fähigkeit dazu da ist, wenn die Konzentration ausreicht. Und wenn auch der Glaube an die eigene Kraft gestärkt wird. Und das heißt nicht, dass sich das sofort entspannen muss. Das heißt es überhaupt nicht.
Die Inhalte müssen sich überhaupt nicht verändern und trotzdem könnt ihr vielleicht entdecken, dass da währenddessen etwas da ist, das irgendwie aufatmet. Das einfach ruhig ein- und ausatmet. Das in der Tiefe in sich ruht. Das sich anfühlt wie ein sicherer Ort voller Frieden, vielleicht eine angenehme Leere. Ein Gefühl von Sicherheit und Klarheit.
Und Das könnt ihr entdecken, indem ihr einfach mal in euren Körper spürt, ob Das jetzt irgendwie irgendwo gerade auszumachen ist, zu spüren ist. Das kann auch der kleine Finger sein, es kann die Hand sein, es kann der Fuß sein, es kann die Nase sein, es kann alles sein und es kann auch wandern. Es muss nicht immer der Bauch sein, es muss nicht immer, was weiß ich, das Herz sein. Also je weniger ihr an Vorstellungen festhaltet und je lebendiger ihr da immer wieder bereit seid, neu zu schauen, das immer wieder neu entdecken, wie es jetzt ist, umso leichter ist es. Und wenn jetzt gerade gar nichts geht, dann ist es nicht wichtig, dann ist es nicht dran im Moment. Dann schaut einfach nur oder seid Hier im Kontakt. Wie gesagt, es geht Hier erst mal nicht darum, die Zustände zu verändern. Es geht darum, hier zu entdecken Das, was friedvoll ist, Das, was bereits jetzt währenddessen, wie es genau so ist, wie es bei dir ist, friedvoll ist. Danach zu schauen, ob du Es Hier in der Präsenz vielleicht deutlicher spüren kannst, deutlicher sehen kannst, wahrnimmst, realisierst, wie auch immer man das bezeichnet. Das ist ja Darshan, wie er Hier gelebt und praktiziert wird. Befreiende Augen Blicke vis a vie und im Fern Darshan übernehmen das die Körperlosen Augen, das Wahre Herz. Wenn mich jemand mit diesen Augen betrachtet, kann ich mich selbst auch erkennen, weil hier durchaus gewürdigt wird und gewusst wird, wie es ist, wenn es so ist, wie es dann bei euch ist. Dieses Mitgefühl kommt aus Dem dass ich genau fühlen kann, wie es sich in dir anfühlt und - dass es hier eben sozusagen stranden darf. Das, was hier an Inhalten ankommt, strandet. Es strandet in dieser Leere. Es strandet in dieser Liebe. Es strandet in diesem Frieden. Es strandet in dieser absolut verlässlichen Stabilität, die einzige, die ihr habt. Und Das wird gespiegelt. Es wird gespiegelt, es ist in Ordnung. Es wird gespiegelt, es darf so sein. Es wird gespiegelt, fürchte dich nicht. Es wird einfach Frieden gespiegelt. Es wird Stabilität gespiegelt. Aber nicht aus einem Konzept, sondern aus Dem, was ich bin und Dem was du bist. Es ist eins. Das Einzige. Aus Dem, was als Einziges in der Lage ist, das alles überhaupt so nah an Dich herankommen zu lassen, weil keine Angst herrscht in diesem Modus, weil es einfach nur gesehen wird und weil es einfach Hier stranden darf. Hier zuhause, in die Quelle. Es darf zurück zur Quelle fließen. Es fließt nicht mehr in die Ideen, es fließt nicht mehr ins Drama, oder bedient eine Persönlichkeitsstruktur, nein, es fließt nicht mehr in die Angst, sondern ganz im Gegenteil, die Angst strandet Hier. Der Schmerz strandet Hier. Ja, ist nicht schlimm, wenn er zurückgespült wird, weil das System es einfach so gewohnt ist und es immer wieder aufbaut und sich neue Wellen bilden, dann ist es nicht schlimm, dann strandet es halt noch zwei Jahre, bis es dich in die Freiheit entlässt. Die Wellen werden kleiner mit der Zeit. Das Auge des Orkans stabiler und der Raum dafür größer. Es ist doch egal. Aber es strandet in der Wahrheit. Es strandet in der Wirklichkeit. Und die Wirklichkeit kann nur Echtes widerspiegeln. Das wird sich bemerkbar machen. Es wird sich bemerkbar machen. Selbst wenn die Symptome sich nicht in der Weise auflösen, wie wir uns das wünschen ... und auch davon kann ich ganze Opern singen …, aber die Kapazität dieser Qualität, die wächst. Die wächst fast schon prozentual mit. Mit den Anforderungen.

Kommt mir so der Satz: ‚Der Schüler wächst mit den Aufgaben.‘

Es geht mir da nicht anders. Oftmals habe ich sogar den Eindruck, wenn ich ganz ehrlich bin, hat sich nichts verändert. Nur die Fähigkeit, damit zu sein, die Präsenz stürzt nicht mehr ab. Auch das muss ich ehrlicherweise sagen. Ich bin mit dem Thema ‚Transformieren’ und ‚Auflösen‘ sehr, sehr vorsichtig. Manchmal hat man den Eindruck. Und tatsächlich haben sich viele Symptome erübrigt und auch viele Krankheiten, die medizinischerseits keine gute Prognose hatten. Sie sind weg. Andere Symptome mögen dafür sehr gerne hier sein. (Lacht) Die finden das irgendwie gut hier. Keine Ahnung. Also es ist nicht das Versprechen, dass es weggeht. Keine Versprechen hier!
Es muss nicht weggehen. Es kann auch einfach so sein, dass Das, was du bist, sich als Das erkennt, was größer ist als das, was gerade da ist und was dich so piesackt und was dich so einer Tortur unterzieht. Und dann können sich die Dinge verschieben und neu ausrichten und auch die Relation wird einfach anders, die Perspektive wird anders und was dann daraus wird, da ist ja dem Wunder keine Grenze gesetzt. Es kann von jetzt auf gleich der Schmerz weg sein und nie wiederkommen. Und es kann von jetzt auf gleich der Kampf aufhören. Es kann von jetzt auf gleich die Angst weg sein. Einfach verschwunden. Wo ist sie hin? Weg. Gestrandet. Wir wissen es nicht.

Was wir tun können, ist, das Bewusstsein zu stärken, den Fokus zu halten, die Konzentration zu halten, sich immer wieder neu auszurichten. Immer, immer wieder. Den Raum zu nutzen, der Hier ist.
Also sowohl jetzt hier, als auch... wie auch immer.
Überall da, wo ihr Menschen findet, die in dieser Klarheit Hier sein können.
Ohne Versprechen. Klarheit. Einfachheit. Keine spirituellen Konzepte.
Und dann gucken, wie sich in euch die Referenz aufbaut. Jeder von euch ist anders gestrickt. Jeder Körper tickt anders, jede Psyche tickt anders. Und was ich spüre ist, dass es zwar immer noch dieses Lot braucht, also das, was ihr heute mitbringt, ist herausfordernd, es braucht dieses Lot, es braucht den Fels in der Brandung und Das ist der Natürliche Zustand.
Der Natürliche Zustand ist der Fels in der Brandung, ist das Auge des Orkans. Aber es fühlt sich an, als ob es sich insgesamt etwas sortiert hätte oder ruhiger geworden ist. Es brodelt noch im Meeresinneren, aber die Wellen sind kleiner geworden.

Hier ist das, was von jeglicher Strömung, von jeglichen Wellen und Orkanen, im Innen und im Außen gänzlich unbeeindruckt ist.
Stabil verwurzelt in friedvoller Leere.
Bedingungslose, unvorstellbare Liebe selbst.
Sich seiner selbst gewiss.

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