Liebe Nabhya, ich war Ende Februar 2019 drei Tage bei dir in Rembrücken.
Ich lebe nur 15 km von dir entfernt und dennoch hatte ich ein grosses Bedürfniss den Retreat bei dir zu machen.
3 Tage lang, jeden Tag 3 Stunden deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu erhalten, alles zu erzählen was raus wollte und du als so aufmerksame präsente und kompetente Begleiterin.
Allein das war eine Wohltat, so viel auf dieser Ebene von dir zu bekommen.
Du hast zugehört, mich permant gespiegelt, meine Wahrnehmung bestätigt oder auch neue Sichtweisen reingebracht durch deine Hellfühligkeit und Hellsichtigkeit.
Aber auf so eine feine zurückhaltende und sehr überlegte Art.
Du gehst sehr kompetent und achtsam mit deinen Fähigkeiten um.
Das fällt mir immer wieder auf und ich weiß es sehr zu schätzen.
Du hast auch vieles zurechtgerückt und klar benannt, was ich bis dahin nur gespürt habe.Du hast mit mir geschwiegen und gewartet, was da noch kommt. Du bist bei allen Themen mitgegangen.Ich hatte tatsächlich die Möglichkeit mich zu entfalten. Ich hatte nie das Gefühl, dass du mich in eine Richtung drängen wolltest oder eine Vorgabe im Kopf hattest. Nein da war eine totale Offenheit für mich und das was dran war. Du hast so eine wunderbar leichte Art zu sprechen, in Verbindung zu gehen. Da ist so viel Humor und wir haben auch so viel gelacht. Ich hab mich so verstanden gefühlt, als du mir das mit dem rückläufigen Merkur erzählt hast. Und hinter all dem steckt so eine Tiefe und so eine Klarheit. Es ist ein Wunder wie du arbeitest, auf diesen unterschiedlichen Ebenen. Ich habe mich die ganzen drei Tage so wertgeschätzt und gut aufgehoben gefühlt. Ich habe dir Dinge anvertraut, die ich noch nie jemandem erzählt habe aus Scham. Ich konnte es dir erzählen, weil ich so im Vertrauen war, es war so selbstverständlich darüber zu sprechen, weil du die ganze Zeit auch innerlich bei mir warst. Ich danke dir aus meinem tiefsten Herzen heraus. Und die andere Ebene auf der du auch arbeitest, die kann ich nicht sehen, aber die Wirkung kann ich spüren. Die Wirkung spüre ich am meisten jetzt, mit zunehmend mehr zeitlichem Abstand zu deinem Retreat. Mein Krankenhaustrauma hat sich 10 Tage nach dem Retreat gezeigt. Es hat angeklopft und ich habe aufgemacht. Ich war auch bereit dafür und hab mir die Zeit genommen diesen tiefsten Schmerz zu spüren und durfte die Auswirkungen auf mein Leben erkennen. Ich habe mich leer geweint. Ich fühle, dass ich stabil werde. Das wovon du gesprochen hast. Ich habe so viel Therapie, Selbsthilfegruppen, Körperarbeit und alles mögliche gemacht. Es waren alles wichtige Puzzleteile, um weiser und erfahrener zu werden, aber so eine Gefühl von bei mir sein, im Vertrauen sein und den Boden in mir zu spüren, das habe ich durch deine Arbeit erleben dürfen, die so voller Wunder steckt. Da wo du sagst: "Iiich? Ich hab doch gar nichts gemacht." Ich spüre die Wohltat deiner Arbeit. Ich spüre eine tiefe innere Zufriedenheit, ein sein können mit dem was ist. Die Leere. Und dieses tiefe Gefühl in mir drin. Ja es ist tatsächlich da. Und ich bin mich immer noch am einpendeln. Ich danke dir für alles, was du für mich getan hast.
In Liebe A.