Liebe Carmen, die letzten beiden Abende habe ich wenig Berührung gespürt. Doch diese Nacht hatte ich einen Traum, den ich sehr berührend fand: Und zwar sprang die Schäferhündin meiner Eltern, um etwas zu fangen, in den Bachlauf, der durchs Grundstück verläuft und wird von den im Traum tosenden Wassermassen weggerissen und hin- und hergeschleudert. Unten an der Grundstücksgrenze wird sie vom Gatter aufgefangen und arbeitet sich jetzt mit einer immensen, stoischen Kraft wieder gegen die brausenden Wassermassen nach oben. Beide Bilder waren für mich sehr berührend. Als ich einmal eine Krafttierreise machte, zeigten sich für mich Phoenix und Schmetterling. Wie im Traum oben, zeigt sich immer wieder diese erstaunliche Kraft, wenn mal wieder gefühlt alles ‚zu Asche’ zerfallen ist, die alles wieder aufrichtet und weitermachen lässt.
Diese Vorgänge sind sehr berührend und lassen mich staunen, welche Kräfte am Werk sind.
Und den Fokus zu zentrieren und mich zu erkennen als Das, was all dem unberührt zugrundeliegt, nicht weggerissen wird und immer da ist, hilft immens.
Auch wenn noch nicht permanent Gelassenheit da ist, wächst der Seelenmuskel doch, habe ich den Eindruck.
Das mal aus dem bilderreichen Sein
Lieben Dank fürs Teilen dürfen!
Und danke sehr für Deine unermüdliche Erinnerung!
Von Herzen