Worte finden endlich Unsagbares. Immer noch ein bisschen mehr... Sprachlos dankbar.
Ein Glück gibt´s Poesie.

Die Wellen singen leis ein Lied für dich,
von Abschied und Zu Hause sein.
Heute bist du mir ganz nah.
Ich träumte Nachts von dir.
Es macht mir keine Angst mehr – meine Liebe ist erstarkt.
Ist gewachsen, nicht zerbrochen an dem Schmerz.
So nehm´ ich dich ganz sanft – als deine Mama in mein Herz.

War doch erst 12 und wer der Vater war von Jenen,
die da kamen in ihren schwarzen Schuh´n
wird niemals klar sein.
Verstummend Taubheit - Ohnmachtsschmerz.
Was brachte die Gewalt und all das Schlimme
nahmst du mit ins Grab, so wie auch sie.

Ich bleibe hier und lebe, hol meine Seele nun zurück.
Die nahmst du mit ein großes Stück.
Alle Angst, die war davor und auch vor dir –
wandelt sich in Mut nun,
Demut, Stille , in ein klingend Ja.

Das Meer – ganz blau, es birgt dich nun in seiner heilig Grotte.
Die Wellen singen leise dir ein Lied von Liebe.
Und bringen Heilung mir.
So fließt die Trauer nun endlich in befreiend Tränen mir.
Ich liebe dich mein Kind – bist gehalten hier.
Und nicht vergessen, nicht verlor´n.

Sei beschützt, bewahrt, wo immer du bist nach all der langen Zeit.
Wärst nun 37 Jahr.
Hab so lang gebraucht - es tut mir leid.
In meiner Seele bist du mir willkommen.
Deinen Namen, den du bekamst von mir,
er klang in meinem Herzen klar.
Bist auf ewig so geliebt.
Für mich, mein erstes Kind.
Meine Tochter - schmerzlich vermisst.
Chiara 

©

Was liegt geschützt, erhaben tief in meinem Schoß?
Steigt auf beizeiten still
- ins Licht.
Lausch´ ich gesammelt treu ganz ruhig in mich,
bis er sich zeigen will.
Geheimnisvoller Same - von was er flüsternd spricht.
Wird er lebendig dann, so bin ich da.
Form ihn voller Freude, voller Lust
mit meinen Händen, meinem Mund und meinem Herzenshauch.
Was einst nur Same war in meinem Schoß im heil´g en Stillen,
ist nun mein neuer Lebens Traum.
Ist´s aufgegangen, geh´ ich den Weg behende und geschickt,
dass er dies zum Blühen braucht,
mit geschwinden Flügeln auch.
Geformt aus einem Willen.

© 26.10.20

Es ruht die Wahrheit inniglich vereint mit Wirklichkeit
in ihrer beider einzig Grund.
Alle Wasser schweigen still.
In der Leere der Gezeiten.
Ein zärtlich Wehen in der Nacht zieht spielend Kreise auf dem Meer.
Und nur aus Freude plätschern kleine Wellen sanft,
die Endlichkeit hervor gebracht ans Ufer – Hier,
der Ewigkeit, im Tanze hin und her, ganz sacht.

Tun ihre grundlos leise Freude über Zukunft kund.
Über Heilung Tief um Tief.
Erzählen ihren Traum vom Wunder,
das unvorstellbar bleiben muss bei weitem,
nur, dass es ungestört in Ruhe,
Leben werden kann.

Ein silbern Licht, es ist der Mond und klingend blau,
thront Hier, während Erde Welten spiegeln,
meist schläfrig noch,
diese köstlich Schau.
Sein schützend Schein schaut klar auf alles.
So freundlich, gütig, still.
Als ob er selbst schon weise wüsst´,
dass Friede werden will.

© 24.10.20

 

 

 

In jeder Meldung, jeder Nachricht nur noch Schrecken.
Wenn man dies sieht und liest,
denkt sich heimlich klamm,
ein um s andre mal, wo das wohl alles enden kann?
Tut sich Angst auf dann vielleicht, so ohne Hoffnung Tag für Tag …

Nimm alles mutig still zu dir zurück,
was dein Herz nicht denken mag,
doch bebend fühlen muss.

Lasst uns Anfang sein, der Wahre.
Einzig du allein
kannst ihn zum klingen bringen.
Von Wirklichkeit der deinen,
als einem klaren Spiegel singen.
Im Kleinen wie im Großen.
Für dich und für die Welt – das Ganze.

Tief aus dem Urgrund, deinem Schoß.
Wissen kannst es du nur ganz All ein,
was damit gemeint.
Wenn du mit dir einig bist – fließend mit dem Sein.
Wahrhaftig tanzend mit Lebendigkeit vereint,
auf dem Parkett des friedvoll Nichts.

In jeder Meldung, jeder Nachricht nur noch Schrecken.
Wenn man dies sieht und liest denkt sich heimlich klamm,
ein um s andre mal, wo das wohl alles enden kann?
Tut sich Angst auf dann vielleicht, so ohne Hoffnung Tag für Tag ...

Nimm alles mutig still zu dir zurück,
was dein Herz nicht denken mag,
doch bebend fühlen muss.
Schenk es deinem Friedensschoß,
seinem erweckend Todeskuss.

Fest ruhend, tief in deinem Grund erblüht die Kraft,
die es verwandeln kann.
Aus der du wissen wirst, vor was du stehst,
welchen Weg du gehen musst,
um Friede zu bewahr´n.
Und was wohl hier will enden.
Getragen nur von Liebe selbst.
Unsichtbaren, unvorstellbar starken Armen.

Still bewegt durch dich selbst zurück
wird es neu geboren,
in was es sein will, darf und muss.
Weiß um Das, was war, bevor es wurde.
Erinnert sich an Heimat – Frieden - Glück.
Das ist nicht gut, das ist nicht wahr!
Ruft dein Seelenklang - schau Hier!
Lasst uns den Anfang nun erinnern,
ohne nach einem toten End´ zu greifen.
Mutig, ohne Angst und Bang, dass es anders anfängt dann.

Ganz natürlich – So.
Bei dir, als du, im Wir.
In diesem friedvoll wachen Schau´n.
Auf dass wir still dem Hass,
der falschen Macht, der Gier, dem Gift,
dem Mangel, der Verblendung und Gewalt,
der Lüge und der Täuschung
ihre ganze Zukunft klau´n.

© 24.10.20

Steh´ auf der Brücke des Nirgendwo.
Bringt sich das Alte zu Fall.
Ruh´ hinter allen Spiegeln.
Schöpf´ aus dem Gestern, dem Morgen, dem All.

Ruh in dir selbst.
Denn ohne wissen zu müssen – bleibst du.
Tiefer Frieden und Leben – Das Ganze.
In sinnlicher Ruh.

Wo Zeiten zerfallen noch während du ruhst.
Und Ewigkeit so ihre Runden dreht.
Alles genommen, alles geseh´n.
Ja – gar wie beseelt nimmt sich ein Licht deiner an.

Blick nicht zurück, nicht hinab, nicht nach vorn
in deiner höchst offenen Schau.
Ergreift dich nun Raum, die Zeit und ihr Grund,
bricht sich ein Same nach dem ander´n die Bahn.
Die getrost in Ruhe, beschützt so Sinn voll reifen können,
erblüh´n beizeiten
in deinem All.
Er duftet nach Leben, Gesundheit, nach Ordnung, nach Glück.
In all dieser Leere.

Drum halte nicht fest, schau nicht zurück.
Findest dich hier – auf der Brücke des Nirgendwo.
Der Halt nur in dir.
Auf diesem Ozean der Meere.
Atmet Quelle dich ein.
Kehrt alles sich um, klärt Leben ganz sacht.
Noch einmal Vergebung, Vergehen, Durchschau´n.
In Frieden sein, weitergehn.
Bringt sich ein Zyklus zu Ende – vollbracht.

Sei du selbst die Mitte, der Raum – alle Zeit.
Der Tropfen, der Ozean, die Enge, ganz weit.
Bring Schöpfung zum Klingen.
Durch deine Freud´
In ruhenden Ringen, geerdet und wach.
Getragen, gelöst und dir sicher bei Tag und bei Nacht.

In diesem Erleben findet ein tiefes Erbeben,
ergriffen, genommen den eigenen Grund.
Erzitternd Essenz – tut sich Erkenntnis kund.
Im endlos Urvertrauen – geschöpft wohl aus dem Ganzen,
unschuldig – rein.
In jede Richtung, aus jeder Erfahrung beizeit,
singt´s in dir in lichter Pracht, sei Hier.
Erleichtert – leer, so wach.
Nie mehr - Neue Wege erzwingen.
Sie ebnen sich in deinem im Reinen sein.
Im völlig All Ein.

© 23.10.20

 

 

 

 

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