Fällt Finsternis spitz und kalt auf dich hernieder,
schneit Spannung trennend in dein Herz,
laufen deine nackten Füße auf scharfen Scherben wieder,
stoppen dich der kalten Felsen strenge Wächter,
wächst Freiheit, Trost und Hoffnung, Güte und auch Liebe
duftend blühend glühend,
größer als der Rest
aus deinem brodelnd Schoß.
So sieh es, nimm es an
hier an deinem Ende.
Diesem.
Unausweichlich.
Ist nicht länger dein´s.
Auch nicht der Schmerz, nichts davon, lass alles hinter dir.
Zieh ein ins Land wo Milch und Honig fließt.
Ohne Angst.
Im Inneren zuerst.
Wandle die Gestalt, die Form.
Wird´s eng in deinem Gang,
deine Füße, deine Beine klamm und steif und knicken ein,
liegt in deinem aufgegeben sein schon ein strahlend Segen,
der im lichtvollen bewegen in dir eine neue Ordnung schafft.
Ganz still und ganz allein.
Das Wunder schläft nicht.
Auch nicht in deinem Atemlosen und nicht in deiner Pein.
Tag und Nacht baut es stetig und ganz fein an unvorstellbar Pracht.
Wendet dich so Himmelwärts ganz sorglos und ganz frei,
wo Rosengold´nes Zukunftslicht sich dir entgegen neigt.
Ist ein neuer Himmel über allen Himmeln, die du je gekannt.
Fliegt dich dann in neuer Form,
die sich als zauberhaft Gebilde in Seele Reife zeigt.
Als Namenloses – unbeschreiblich weise.
In ihrem ganzen Reichtum, ihrer Leere.
Ihr Gesetz.
So webt es Herzenswarme Fäden, Verständnis und Verbundenheit,
dass nur alle Worte ehrfürchtig hier erstaunen.
Jedes Wollen, jeder Mangel, jede Rache,
jeder Hochmut, jeder Groll und Hass
in dir und dann auf immer schweigt.
Im leisen Hauch, im tiefen Raunen sanft vergeht.
Auch in den weit verzweigten Räumen naher Ahnen,
in all den Ringen, die dir anvertraut,
im Sichtbar, wie im Unsichtbaren.
Und deinem eig´nen Ringen auch.
Es strahlt dein Schicksalslicht hier gar gütig groß,
wenn deine Erde, deine neue dich voll Liebe nimmt.
In tiefem Frieden pur und bloß - gewählt,
ist ein Erden Gang vollbracht, dein schwerster.
Dich dieser Tag
tief in seine klaren Lüfte schwingt und trägt.
Das Licht aus allen Schatten nimmt.
Sich das Schicksal dann
als große Göttin in der Drei
in Einfachheit gebiert, in Stille zeigt.
Sie zwar noch flüsternd im Geheimnis schweigt,
im Blauen,
das in deiner Seele wurd´ jedoch schon scheu erhört.
So träumt es dir von Grün und Freud´und Lebenslust,
von Gesundheit und von Liebe Schönheit zart beseelt,
bereits von frischem Leben.
Von Vertrauen, das vor dem Alten sich verneigt.
Unvorstellbar noch im Nun.
Wenn es dir in deinem fest gehalten sein,
in engsten Grenzen stur umgarnt,
im dunklen, großen Schoß der Schicksalsmacht,
vertrauensvoll, noch während Altes sich zerstört,
in scheinbar endlos Nacht,
die alt´Gestalt vergeht.
Und die Welten trennen sich mit Lärm so unerhört,
als ob Es nichts von Schicksal weiß.
Von Gestern und von Morgen – gleich;
dir doch von einem kommend Glück verheißungsvoll erzählt.
Dem willst du folgen voller Freud zur rechten Zeit,
weil dies deine Bestimmung ist.
Zu vergeh´n in Dem, als Das, was ewig endlich ist.
Zu werden du im neu gebor´n, im neuen Traum.
Voll Farben Leichtigkeit, versöhnt verwandelt
fliegst du hoch ins Gold zum Immergrünen.
Tanzt mit süßem Silberklang deines befreiten Flügelschlags
ins Unsagbar, nicht Vorstellbare,
um einen würdig zeitlos Lebensbaum.

© 29.9.20

Wo schneidend Einsamkeit in fließendes Vertrautes sich verwandelt,
hat ein tief Zuhause Dein dich treu gefunden.
Wo Isolation Verbundenheit umarmt,
ist Täuschung Endlichkeit im Glanz der Wahrheit
ewiglich entschwunden.
Wo Stille klang in tiefen Ängsten auch des Nachts,
hat das Licht des Zukunftssterns sein Altes überwunden.
Hat Kälte sich in Herzenswärme zart erbarmt
und Leichtigkeit sich dann gesellt
zum Schmerz und deiner Schwere.
In rosiger Geborgenheit.
So klingt ein Lachen durch die Welt,
in deinem Licht sein,
seiner Leere.
Im geborgen Kind in dir glüht Auferstehung scheu hervor.
Hat dies All dich so ergriffen,
ist Herrlichkeit sein Wunder Segen - Das,
was dich fest umarmt, zum sachten Bleiben sich erdacht.
Kommt Liebe durch ein golden Tor, sich ein neues Leben dir erbaut.
Kein menschlich Auge hat es je geschaut.
Durch deines Atem Klange strömt in deiner Seele ohne Haut,
einer Erlösung gleich jedes frische Lassen,
Gütige Genesung grünt und rankt aus deinem Sein.
Lässt Pein und Leid und Finsternis verblassen
in ihrem strahlend Schein.
Hat dich was Versöhnung ist erreicht,
schüttet jede Wolke der Vergangenheit
statt klebrig, schwarzes Pech
dann ihr Füllhorn aus
in golden Regen
So dass alles einer Zukunft gleicht,
die wird dich still und ganz und gar erfassen,
in Leib und Seele,
gibt nicht eher Ruh,
von wegen...
Erblühend wird sich weben neu
aus unvorstellbar, unerreichbar Reichtum
eines wachen Lernens aus dem Ganzen
ein golden Fülle Segen.
Statt totem Frieden pures Leben.

© 27.9.20

Nichts darüber wissen,
woher Kraft kommt, was erstrahlt?
Wenn körperlicher Schmerz in Gänze bald dich überwältigt hat.
Dich trifft in tödlich Schwäche.
Sie flüstert dir von tief berührender Zerbrechlichkeit.

Nur staunen wie hier Ruhe herrschen kann und Friede.
Wenn Lähmung meinen Körper hegt.
Du hier nichts vermisst,
wenn Unaussprechliches dich küsst und pflegt.
Du deine Augen noch bewegen kannst, doch nur mit Mühe.
Alle Zeit in deinen Menschenhänden dir zerrinnt.
Sodann in Dem zu ruhen, dem Lebendigen.
In frischer Kühle ohne Ende, bis der Krampf,
die Lähmung sich wie von selbst zu lösen beginnt.

Ganz gehalten sein wenn du strauchelst, stürzt und fällst.
Der Boden sich dir entziehen mag,
weil er nicht ewig ist wohl, Das und stark.
Sich alles dreht um dich.
Die Macht des All sich zeigt als ewig schwebend Mitte dann.
Hier sein, Zentrum los als das was Urgrund ist.
Der einzig Halt.
Stabile Ewigkeit den Körper wie ein Nebelhorn laut daran erinnern mag was er wirklich ist.

Wenn du nicht sprechen kannst.
Zu schauen was das Wort ist und der Wille.
Sein und dein, nicht eins, nicht zwei, untrennbar.
Diamant im strahlend Glanz.
Das Gewand der Stille, dieser Tanz des Paradies,
als einzig wahr.
Jenseits aller Himmel, aller Höllen.
Mitten drin ganz heil, all ein und klar.

Wo Schmerz den Kopf zermalmt im entgrenzt geöffnet sein.
Wenn Negatives sich verfeuert und verqualmt im ewig All.
Wo deine Beine sich verwandeln in Wurzel der Natur,
gespeist vom Klang des Urgrund nur.
Und wo dein gebend, dunkel Schoß im Ganzen fasst die Erde,
samt ihrer Sterne Welten, Straßen und Planeten.

Gelassen Heiterkeit erleben im nicht laufen können manche Zeit.
In Dem keinen Fuß erheben.
Im schwer atmen, essen, schlucken,
nur so erquickt vom Wunder – still.
Und tief in Dankbarkeit zu Haus´.
Auch in menschlich großem, frisch erlebten Leid.
Da unbedingt und frei.
Wenn alle Worte dir entfallen, sie sprachlos dich entlassen.
Ohne Sinn.
Ihre Bedeutung im verhallen in süßer Ferne rasch entschwinden,
so wie die deine Tag für Tag ein bisschen mehr.
Klammheimlich still.
Erinnert es sich wieder in dir als du und Das
in jeder Zelle, jedem Nerv,
in allen Knochen bis unter deine Seelenhaut,
an den Zustand der Natur, der deinen.
Im einzig großen Wimpernschlag des großen Atem Hauch
nie geboren und doch hier.
Hast dran geglaubt – ganz fest.
Und ohne Grenzen.
Dann Demut Diszplin zu nutzen, die sich dir anvertraut,
die in dir wohnt zu guter Recht.
Um zu erinnern kraftvoll wie das geht.
Dein hingegeben gehen, atmen, sprechen,
sich erinnern, stehen und auch essen.
All die normalen Sachen, wenn es dich dann lässt.
Bewegte Stille übernimmt, der Wille, so zuverlässig und so echt.

In der Kühle inn´rer Leere dann verweilen,
während Fieber alle Körper dir verzehrt.
Friede sein wenn Angst aus Tiefen sich dir nähert
und sogleich ein Funke Wahrheit übernimmt.
Im eilen und im teilen, unermüdlich Freude
die Angst verzaubernd nur das Eine hier verehrt.

Zu ruhen hier ganz zeitlos an jedem neuen Tag.
Gesammelt still zu warten, als ob´s der erste wär´.
Zu erstarken an dem was gestern war,
was ward verstanden und gelernt von dir
im stets veränderbaren.
Auferstehen dann im Sterben in jeder dunklen Nacht.
Wenn Stille dich erfüllt, erhebt und trägt
weil sie dich getroffen hat
und Das, warum auch immer.
Sie fließt und fließt dir unter die Haut
bis in dein nackt verletzlich Herz.
So bist du leer - im Körper auch bereit,
bleibt dir nur eines – Glück.
Kaum zu ertragen kommt die Kraft der Ewigkeit,
der Wahrheit nun zurück.
Im hohen Maße unvorstellbar.

So kannst du in die Augen schauen allem,
dem Leben wie es ist.
Dem Tod, dem Schmerz, der Angst.
Allem aus diesem Angesicht.
Mit Augen der Liebe, der Wahrheit, der Kraft.
Dem Einen, des Willens, des freien.
Und aus dem reichen und klaren Herzen des Einzigen schöpfen.
So wild und grob und ungewiss das alles auch ist,
ist es im immer frischen neu erleben
so gewiss und ohne einen Zweifel.

Dass dies auch Segnung ist,
ist als Wahres Herz zu merken, pur.
Wenn das ganze große Große, Seele selbst,
dich durch des Lebens harte Prüfung schickt.
Belebt und atmet, erhebt, befreit und tief erquickt.
In heiliger Vernichtung.
In einer Art und Weise dich erhellt.
Im Zermalmen in dir den Acker des Lebens bestellt.
In den die Samen voller Freiheit fruchtbar fallen und erblüh´n.
Durch all dieses voller Liebe.

Weisheit dich nun stärken wird auf deiner Nachtmeerfahrt,
von Heimatstatt zu Heimatstatt.
Nie fort gewesen, nie woanders,
keine Fremde mehr, da immer hier.
Nichts zweites, alles leer.
So gehst du nicht fort,
du kommst dann nur nicht wieder in deinem alten Kleid.
Es singen hier nur Lieder des hohen Muts der Liebe
von reiner Ehrlichkeit.

In allem klar gesehen, im fließenden verankert sein.
Im Zuhaus, dem ewig Leben, alle Richtungen vereint als du.
Im oben - unten, vor – zurück, so all ein im Endlichen.
Erlebt in einem Körper, erhaben voller merk würdig Glück.

Fast wag ich´s nicht zu sagen, dass dies die Wahrheit ist.
Inmitten von M E.
Einer Krankheit voller Segenshürden.
So lehrreich grausam, einsam,
voll der Bürden und doch voller Gnaden.
Im übersteigen aller Grenzen, allem zumutbaren,
gewinnt nur Wahrheit Menschlichkeit.
Wo Licht – jenes ohne Gegenteil
nimmt jede Zelle gleich mit heim.
Mit Leib und Seele diesseits ohne Tod.
Gehst auf zu Lebzeit – welch ein Glück, ins Ganze.
Geschliffen wird der Diamant in deiner ewig Hand, der großen.
In die als einzig du nur fallen kannst, weil du ´s doch selber bist.

Zurück, zurück, zurück.
Von Ewigkeit zu Ewigkeit, bist du zu diesem Fest bereit?

Auch wenn es nur ein Traum gewesen,
weil es sonst so unerträglich ist.
Diese Glaubensbrücken dich ein Stückchen tragen.
Bis sie dich entlassen zum Anfang still zurück.
So unbarmherzig scheint es dir, dass gar nichts helfen kann.
Kein Wissen, kein Konzept – ja nichts.
Und du alleine bist.
Weil an diesen Klippen sonst täglich dir dein Herz zerbricht.
Wenn Wahrheit – diese.
Nacktes Lebensfeuer.
Der Geliebte - dich so stürmisch küsst.

So lass es voll Bedeutung sein – ich bitte dich.
Spricht es tief unbewusst aus dir,
bis es dich verlässt und noch mehr Wahrheit kehret ein.
So spricht es still in dir `Liebes Leben, Seele mein,
ich wusst´ so viel und wähnte mich so weit,
erwacht und so gescheit.
So schreib ich dies Gedicht für mich
und wenn du´s hören kannst, für dich.
Damit ich nicht so ganz und gar in dem wie´s ist vergessen bin und das alles ohne Sinn.
Muss doch sein Auserwählte – dem Großen nur geweiht.
Bedeutungsschwer – Anbetungsstark.
Kann nicht geschehen einfach so – es wär´zu schlimm.

So ist die Segnung, gleichwohl wie du´s drehst,
ob mit und ohne Gram, weil kein Konzept hier passt,
dass verlässt dich all der Schwindel,
jeder falsche Glaube, jede Trance und jeder Größenwahn.
Was bleibt ist nur – die Einfachheit.
Die du zu nehmen hast.

Selig sind die ganz Gestrandeten.
Die Enttäuschten bis auf´s Blut.
Die erleichtert wurden
vom vielen Glauben, Wissen, Hab und Gut.

© 20.9.20

Vom Silber und vom Gold
Statt zu verstummen, sich im klaren Worte tummeln.
Dies genießen, dass es überhaupt kann sich ergießen,
in dich, ins Leben – fein.
Wo Sprechen einst dem Tod geweiht, bedrohlich war das Wort,
übermächtig und so fremd die Feinde einst im eig´nen Heim.
So war es hilflos dann verstummt
und fast verdorrt in einer eiskalt Wüste,
samt meines köstlich Kindermenschenwort.
Bis heute fesselte es mich noch irgendwie
an diesen kargen Schreckensort.

Jedes Wort ein Juwel, durfte es sich lösen.
Lyrik war mein Sprachrohr.
Hier konnt sich all das entfalten und erblühen,
was im verletzlichsten, missbräuchlichen Entblößen
erschreckend laut einst brach entzwei.
Als Lähmung im Verstummen, im ungehörten Schrei.
In ungeweinten, bitt´ren Tränen.

Die Kunst war es dem zu entwachsen.
Ohne zu wissen wie.
In unermüdlicher Geduld, den Konflikt ganz klar zu seh´n
und zu ruh´n in Dem, bis kam die Zeit für mich.
Wo das Wunder mich erneut und unglaublich
voller Segen im Einen,
wie im and´ren Mal befreit.
Zeitlos nach so langer Zeit.

Dem Fluß des Lebens und des Wort´s zu trauen,
denn es war dir ja geschickt,
bricht sich nun in Gnade und mit Wucht die Bahn.
Auf dass es werden will zu deinem neuen Leben,
dem persönlichsten fortan.

Was selbstverständlich unbemerkt für andere,
als Geburtsrecht gar geseh´n, doch das ist es nicht.
Ist ein unvorstellbar Wunder,
dir und dem Leben
in einer Art und Weise zugetan,
die im Genesen und im Sehen, diesem sicher sprachlos macht.
In Geborgenheit in dir und voller Acht.

Weißt du um den Luxus deines Sprechens?
Kennst du die Kraft des Lebens, des Echten?
Unvorstellbar für dich, da so normal.
Doch ist man verbannt ins Verstummte, Gelähmte,
ist´s wie im Aussatz einst im Lepra Tal.
Behinderung so unsichtbar, mit allen ihren Tücken,
wie einst all die perfiden Schreckenstaten
unaussprechlich unvorstellbar waren.

Umso staunender geschieht Befreiung.
Vom stummen Gefang´nen mit allem drum herum,
das ohne Worte war und ist und bleiben soll.
Ich bewahre dies in meinem Herzen,
nehm´all das mit ins Grab, sei´s drum.
Das Schlimme darf so bleiben schlimm und das Gute gut.
Genommen ist´s mit ganzem Herzen,
ruhend im Lebendigen, im Frieden.

Denn nun holt auch mich ab das Licht meines Zukunftssterns,
der sicher mir den Pfad des Lebens zeigt und leuchtet.
Einen Weg der Sicherheit, gehalten in mir selbst.
Hier kann ich gehen, wachsen, reifen, weiter, weiter, weiter,
voller Liebe und der Wunder voll, strahlen, tanzen, lieben, sein und auch sprechen wie ich will und darf und muss.
Drum soll im Wahren Wort,
in meinem Sprechen ab sofort,
im lebendig Laut, dem meinen,
sich befreit und voller Gnade,
jedes Mal ein Festtag wiegen.

Wie ein Geburtstag – ja gar ein neues Leben
soll es sein und siegen.
So will ich´s wagen nun in der Mitte meines Lebens,
als meine Seele sich so verheißungsvoll in mir niederließ,
mich aufschwang tief aus meinem Herzen,
vom Fuße bis zu meinem Kragen.

So flüstert hier sehr gütig weise,
Wahrheit nun in meinem Wort.
Ganz persönlich auf der Zunge tragend.
Hoffentlich zum Segen.
Für and´re – ja das war mir gegeben
konnt es fließen und klärend sich erheben
wie ein Diamant sich spiegeln dir.
Wer du bist dir zeigen so
und was dein Wunsch, dein Sehnen,
wo deine Kraft und tiefe Heimat dir.

Doch für mich sah´s anders aus – so lange Zeit bis nun.
Ohne Angst und mit Respekt, dem Echten.
Frei und drum verbunden.
Ist ein Geschenk, so unaussprechlich es auch ist
und unverständlich vermutlich wohl für dich.
Will ich jedes Worte hegen.
So will ich es nehmen, da es gut und voller Licht.
Das Erste Mal in dieser Weise, nur für mich in meinem Leben.

So ist das Sprechen Silber und das Schweigen Gold.
Doch ist es dir wie hier bei mir, so ist es andersrum.
So ist mein Schweigen Gold, nur wenn es frei gewählt von mir.
Und mein Sprechen ist wie Silberklang,
aus dem Glanz des Lebens, des Zukunftssterns gewebt,
der sicher, klar und voller Kraft mich friedvoll nun bewegt.

Mich lässt begegnen dir.
Mit dem Glanz des Sterns, aus seinem Licht.
Der Zartheit seines Klangs und mit dem Mut der Löwin Kraft.
Gesammelt tief aus mir,
will ich nun weitergehn.
Weiterleben - Gut.
Voller Zuversicht.
© 22.9.20

 

Es fällt das Laub von alten Bäumen.
Vertrocknet dort im fernen All zu zeitlos Staub im leeren Nicht.
Ist es auch voll Dornen noch so fällt es doch dorthin,
woher es einst gekommen.
Erlöst beizeit durch dich in purem Licht.

So rinnt die Dornenkrone dir als Balsam dann, nur golden,
fließend sanft von deinem Haupt.
Ganz ohne Zeiten – Heut´.
Ist erlöst von so viel Gutem.
Durch großen Frieden hoch erfreut.
Versinkt das trock´ne Alte samt aller Dornen in gütig Mutter Erde nun,
erklingt von nah´ ein silber Klang durch kalte Hallen ferner Ahnen.

In allen Frauen ist der Liebe All.
Einer Freiheit voll Erbarmen.
Mit warmem Herzen gar.
Als gebend Schoß im Ewigen geborgen.
Weit weg das Grauen finster klamm.
Erwacht für Tochter, Schwester, Vater, Mutter, Enkel, Sohn und Frau und Mann.

Die Liebe ward geboren.
Vergangenes verweht im kraftvoll Lassen in Entschiedenheit.
Verziehen – fort.
So Wunder bar.
Schauend nun auf einen fremden, staunend Ort.
Vom Zukunftsstern erbracht.
Von Atemzug zu Atemzug webt sich beglückend Freude
im Angesicht voll reiner Gnade dein strahlend, eigen Seelenkleid.

Als ob du Teil wirst eines golden Blumenstrauß im großen Blumenreigen
im Herbste deines Lebens bald.
Er wächst und blüht und fällt so nah am Immergrünen,
hinab in reichen Samen.
Im Schatten kühl geschützt sitzt du allezeit
in trauter Runde nun mit Jenen, die dein Herz gekannt.
Und nun voll stiller Leere, zarten Bebens reicht ihr euch versöhnlich eure Hand.

Auf weichem Mutterboden gar fruchtbar ist es nun vollbracht.
Unter jenem unverlierbar Baum des Lebens geschieht Erleuchtung - Wunderpracht.
Für viele unsichtbar als Segen einer duftend dunkel Heimat dein.
In kostbar Seelen Nacht allein.

© 19.9.20

KONTAKT und ADRESSE

Im hohlen Baum 19, 63150 Heusenstamm

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Bilder Carmen Katharina Stern

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