Durchdringst den Raum mit heller Kraft.
Der dir anvertraut
Im Kleinen wie im Großen schaffen stille Wunder aus der Liebe Halt.
Die Augen greifen lichte Wahrheit auf und senden sie ins All.
Als Spiegel der Zufriedenheit hörst du des Lebens Hall.
So nimmt dich das Genommene.
Du gibst es ganz zurück.
Im Anfang spürst du zweifelsfrei der ganzen Freiheit Glück.
In jeder Kargheit, jeder Angst und jedem Schmerz,
den Existenz dir bringt.
In breiter Dunkelheit, die Sicherheit dir nimmt.
Durchmulcht der Takt des Lebens alle Räume – jede Strenge.
Jeden Boden, ob er echt und trägt.
Wälzt tosend um, weckt Tote auf, der starren Lähmung Enge.
Auch wenn dich fröstelt hier und da, weil die Welt sich grämt.
Du liebst das Ganze – was du siehst.
Schaust klar dir an – bist nicht verschämt.
Eher wach und wacher.
Ruhig und ruhiger – tief in dieser Schau.
Erklärt sich dir – so treu und klar das alles, dieser Raum.
So wie er ist.
Mit ganzer Menschlichkeit und was zu ihr gehörte.
Samt allem Irrtum, Irrlicht, Sein.
Wo Täuschung Wahrheit scheinbar störte.
Wenn die Welt im Krieg sich wieder mal verliert.
So ruhe hier wo du nur dir selbst gehörst.
Wo alles ruht im Frieden – dem Lebendig sein.
Wo Erkenntnis stilllebendig sich dir offenbart.
Sie dich gleich mit gebierte.
Unverlierbar Funke, allem zugeneigt was echt und brauchbar,
träumt eine Zukunft klar und wahr.
Lernst unermüdlich still aus allem.
Was du siehst, aus dir und dem.
Ruhend Mitte im Zerfall.
Friede und Geborgenheit hinter allen Spiegeln.
Ganz gleichwohl wie und wo und wem.
Lebendig tanzend Feuerball – ganz nah dem eig´nen Wollen,
der in tiefen Wellen der Enttäuschung - einem Erwachen treu
muss nun über´n Erdball rollen.
Streift hier und da und nimmt und gibt und tanzt mit Jedem.
Ob zugegeben oder nicht.
Einzig Wille der hier herrscht,
kann deiner nur des Großen zollen.
Im Respekt.
Nichts wird sein wie je zuvor – Veränderung des Lebens.
Lass dich formen und verwandeln, von Blei zu Gold.
Zerkneten für dein Raupenleben.
Um durch eine Schicksalsmacht – der Großen,
dann Schmetterling zu sein beizeiten.
In einem Zyklus der dir traut, dich hält,
dich so ganz nah an Wahrheit`s Seite stellt.
Wonach du hatt´st gefragt schon lange.
Dankbarkeit – so unermessliche
für all den Reichtum dieser Welt.
Des Großen Herrlichkeit.
Hohen Mut, der beugt sich allem – hält fest stand in seiner Würde.
Greift tief – die Kraft ein in dein Lassen.
Ruft dich zum Wachsen, Reifen, Lernen.
Statt Widerstand – den falschen, falsches Wissen, Panik, Hassen.
So mancher wähnt sich als Schmetterling bereits.
Gar Herr zu sein im eig´nen Haus.
Doch fallen alle Türme.
Wenn Wahrheit gräbt sich tief in deine Haut
und Lügengift strömt aus und aus.
Als brausender Orkan all der Wahrheitsstürme
bricht alles auf zu seiner Tiefe.
Klärt sich bis zum Grund.
Und aus der Zukunft strahlt ein Licht, bricht sich in deinen Augen.
Gib es der Welt zurück – in Frieden, Trost und Zuversicht.
Fernab von jedem falschen Glauben.
Als ob es laut durchs All nun riefe:
Wandlung!
Seid bereit.
Für eine Hohe Zeit.
Ihr seid der Raum – des Atem Klang.
Nutzet was ihr seid und wissen könnt und habt.
Das Einfache und Echte.
Seid da, wenn Neues sich erschafft.
Im Unvorstellbar Sein.
Denn mitten noch im Untergang des Alten.
Ja der alten Macht - bricht sich das Wunder Bahn.
Des Menschen Denken – viel zu klein für diese Kraft.
D´rum halte an und steige aus – so gut du es vermagst.
Sei Raupe mutig nun – bereit.
Lausch´ im heilig Untergang.
Was deine Zukunft hat vollbracht.
Wird sich zeigen dir beizeiten.
Als Friede selbst im tief Zuhaus´
ruhe voller Zuversicht.
Als Urvertrauen - so empfange,
was g´rad noch Niemand wissen kann.
Wirkt hier und nur für dich in Allem doch nur einzig wahre Macht.
Die dich zurück ins Leben führt – dem ungewissen Neuen,
treu und klar durch deine Nacht.

© 14.10.20